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Formel 1 Sotschi: Niki Lauda kritisiert Crash-Pilot Daniil Kwjat

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Crash-Pilot Kwjat entschuldigt sich  

Lauda: "Als Vettel würde ich ihn umbringen"

02.05.2016, 12:15 Uhr | t-online.de

Formel 1 Sotschi: Niki Lauda kritisiert Crash-Pilot Daniil Kwjat. Niki Lauda findet deutliche Worte. (Quelle: imago/ITAR TASS)

Niki Lauda findet deutliche Worte. (Quelle: ITAR TASS/imago)

Das frühe Aus von Sebastian Vettel beim Formel-1-Rennen in Sotschi schlägt weiter hohe Wellen. Ausgerechnete Niki Lauda, Aufsichtsratschef bei Ferrari-Konkurrent Mercedes, hat den Unfall-Verursacher Daniil Kwjat hart kritisiert. 

"Wenn ich Vettel wäre, dann würde ich ihn umbringen", sagte der Österreicher bei Sky. 

"Blöder kann man das nicht machen"

Der 67-Jährige geriet bei der Analyse des Crashs richtig in Rage. "Fürchterlich. Er kann nicht vor lauter Blödheit da überall drauf fahren. Vettel macht alles richtig und Kwjat knallt ihm einfach voll hinten drauf. Blöder und ärgerlicher kann man das nicht machen", schimpfte Lauda. "Vielleicht war er in Russland besonders motiviert, aber so kann man nicht Autorennen fahren."

Der Russe war Vettel bereits in der ersten Runde zwei mal von hinten auf den Ferrari gekracht. Der Deutsche schied danach frühzeitig aus und war kaum zu beruhigen.

Auch in China gerieten Vettel und Kwjat aneinander

Es war nicht der erste Zwischenfall der beiden Piloten. Vettel war schon beim Rennen in China vor zwei Wochen mit dem 22-Jährigen aneinander geraten. Noch voller Adrenalin hatte der Hesse direkt nach dem Großen Preis in Shanghai den Drittplatzierten gemaßregelt, weil er ihn als Schuldigen für seinen Crash mit Teamkollege Kimi Räikkönen in der ersten Kurve ausgemacht hatte. "Du kamst angeschossen wie ein Torpedo", hatte Vettel damals geschimpft. In Asien kam er allerdings noch als Zweiter ins Ziel.

Entschuldigung bei Vettel

Derweil hat sich Kwjat nach dem neuerlichen Crash in Sotschi bei Vettel entschuldigt. "Ich habe alles gesagt, was gesagt werden musste zu den Leuten, zu denen ich sprechen musste. Ich habe die Leute angerufen, die ich anrufen musste und alles ausdiskutiert", so Kwjat.

Für ihn ist die Sache damit abgehakt. "Der Vorfall liegt nun hinter uns", sagte Kwjat: "Es ist nur menschlich, Fehler zu machen."

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