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Formel 1: Unwürdiges Karriere-Ende für Jenson Button in Abu Dhabi

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Frühes Aus in Abu Dhabi  

Unwürdiges Karriere-Ende für Button - Trost von Mama

27.11.2016, 15:08 Uhr | dpa, sid

Formel 1: Unwürdiges Karriere-Ende für Jenson Button in Abu Dhabi. Die Mutter spendet Trost: McLaren-Pilot Jenson Button (re.) nach seinem Aus in Abu Dhabi.  (Quelle: imago/LAT Photographics)

Die Mutter spendet Trost: McLaren-Pilot Jenson Button (re.) nach seinem Aus in Abu Dhabi. (Quelle: LAT Photographics/imago)

Für den früheren britischen Formel 1-Weltmeister Jenson Button hat sein wohl letztes Rennen in der Königsklasse ein unwürdiges Ende genommen. Schon nach 13 Runden seines 305. Grand Prix musste der 36-Jährige seinen McLaren abstellen - die Radaufhängung vorne rechts war bei vollem Tempo abgeknickt.

Ein Steuerungsproblem an seinem McLaren bremste Button folgenschwer aus. "Ich weiß nicht, was das Problem war, das ist uns vorher nie passiert. Aber man darf der Vergangenheit jetzt nicht nachtrauern", sagte Button bei Sky: "Gleich gibt es erst mal ein eiskaltes Bier für mich."

Sabbatjahr oder endgültiges Aus?

Nachdem er sein Auto abgestellt hatte, kletterte der Engländer auf seinen Boliden und ließ sich von den Fans in Abu Dhabi feiern. Die Besucher der Haupttribüne spendeten dem Engländer stehende Ovationen.

Schon im Spätsommer hatte Button nach 17 Jahren in der Formel 1 ein Sabbatjahr für 2017 angekündigt. In Abu Dhabi unterstrich er zuletzt, dass er sich eine Rückkehr derzeit kaum vorstellen könne.

"Ich gehe das Wochenende an, als wäre es mein letztes Rennen", hatte der 15-malige Grand-Prix-Sieger gesagt: "Ich möchte nach diesem Rennen nicht mehr in der Formel 1 fahren." Button hat zwar eine Option, 2018 wieder zurückzukehren; in der Zwischenzeit soll er für McLaren aber als Entwicklungsfahrer arbeiten. Der Belgier Stoffel Vandoorne übernimmt sein Cockpit.

2009: Button holt den WM-Titel

Der Engländer aus Frome/Somerset hatte 2009 im Brawn-Mercedes seinen einzigen Titel in der Motorsport-Königsklasse geholt. Button stand in seiner langen Laufbahn 50 Mal auf dem Podium. Im derzeit schwachen McLaren-Honda kam er in diesem Jahr aber nicht über einen sechsten Platz hinaus und holte insgesamt nur 21 WM-Punkte.

"Natürlich wäre ich heute gerne noch mal ins Ziel gefahren, es ist traurig für die Fans und für das Team", sagte Button: "Aber ich habe den heutigen Tag insgesamt sehr genossen. Das Autofahren und den Teamgeist bei McLaren werde ich am meisten vermissen."

"Du kommst mit Träumen und gehst mit Erinnerungen"

Seine weinende Mutter Simone schloss Button in die Arme und drückte ihren Sohn innig. "Ich denke nicht, dass wir schon mal so einen Defekt hatten", meinte der bitter enttäuschte 36-Jährige nach dem Rennen.

Danach klatschte Button die Crew ab und ließ sich von seiner Mutter trösten. "Du kommst mit Träumen und gehst mit Erinnerungen", hatte Button vor dem absehbaren Schlusspunkt seiner Formel-1-Karriere gesagt.

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