Sie sind hier: Home > Sport > 2. Bundesliga >

Abstieg steht fest: Hertha BSC verzichtet auf Einspruch

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Abstieg der Hertha steht fest

19.06.2012, 18:48 Uhr | sid

Abstieg steht fest: Hertha BSC verzichtet auf Einspruch. Fan-Krawalle in Düsseldorf: Das Relegationsspiel gegen Berlin stand vor dem Abbruch. (Quelle: dapd/reuters / Montage t-online.de)

Fan-Krawalle in Düsseldorf: Das Relegationsspiel gegen Berlin stand vor dem Abbruch. (Quelle: dapd/reuters / Montage t-online.de)

Jetzt ist es amtlich: Hertha BSC ist endgültig aus der Bundesliga abgestiegen. Der Hauptstadt-Klub verzichtete wegen der Vorfälle im Relegations-Skandalspiel bei Fortuna Düsseldorf (2:2) am 15. Mai auf den Gang vor das Ständige Neutrale Schiedsgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und akzeptierte den sechsten Abstieg in die 2. Bundesliga in seiner Historie.

"Diese Entscheidung ist uns sicher nicht leicht gefallen", sagte Hertha-Präsident Werner Gegenbauer. "Allerdings mussten wir bei den nicht gegebenen Erfolgschancen abwägen, ob ein weiterführendes Verfahren Hertha BSC gedient hätte. Dies ist aus unserer Sicht nicht der Fall. Auch das Meinungsbild auf der Mitgliederversammlung zu diesem Thema war schließlich eindeutig", betonte er.

Keine Erfolgsaussichten

Seit dem Wochenende liegt dem Klub die schriftliche Begründung des Urteils durch das Bundesgericht vor. Hertha studierte das Schriftstück gründlich und ließ sogar eine juristische Expertise anfertigen. "Die Rechtsexperten von Hertha BSC kommen zu dem Schluss, dass ein Einspruch gegen das Urteil vor dem Schiedsgericht formell zulässig, die Erfolgsaussichten jedoch nicht gegeben wären", teilte der Klub mit.

Zuvor hatten sich die Herthaner mit Händen und Füßen am Grünen Tisch gegen den Abstieg gewehrt. Die Berliner bezeichneten die Verhältnisse nach dem Platzsturm zum Ende der Skandalpartie von Düsseldorf als irregulär und legten zweimal gegen die Wertung Einspruch ein. Doch Sport- und Bundesgericht des DFB lehnten die Anträge ab und sahen keine Grundlage für eine Neuansetzung. Daraufhin befragte der Klub seine Mitglieder, die sich gegen eine Fortsetzung des juristischen Kampfes aussprachen.

Mit der Entscheidung weiß die Hertha nun, in welcher Liga sie im nächsten Jahr spielt und hat endlich Planungssicherheit. Schon am 24. Juni startet der Klub in die Vorbereitung auf die Saison. Der neue Trainer Jos Luhukay bittet um 11 Uhr zum ersten Trainings aufs Klubgelände.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
Shopping
Trendige Sofas und Couches für jeden Geschmack
reduzierte Angebote entdecken bei ROLLER.de
Shopping
Vom Fleck weg gekauft: Hoover Haushaltsgeräte
OTTO.de
Sport von A bis Z
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Sport > 2. Bundesliga

Anzeige
shopping-portal
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017