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Hertha BSC Berlin rauscht immer tiefer in die Schulden

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Hertha BSC rauscht immer tiefer in die Schulden

27.11.2012, 08:54 Uhr | t-online.de, dpa

Hertha BSC Berlin rauscht immer tiefer in die Schulden. Manager Michael Preetz (li.) und Präsident Werner Gegenbauer erklären bei der Mitgliederversammlung die wirtschaftliche Situation der Hertha. (Quelle: dpa)

Manager Michael Preetz (li.) und Präsident Werner Gegenbauer erklären bei der Mitgliederversammlung die wirtschaftliche Situation der Hertha. (Quelle: dpa)

Sportlich läuft es bei Zweitligist Hertha BSC rund, wirtschaftlich wird die Situation beim Hauptstadt immer prekärer. Bei der Mitglieder-Versammlung präsentierten die Hertha-Verantwortlichen ein sattes Minus. Herthas Verbindlichkeiten betragen 42 Millionen Euro - der höchste Wert seit 2006/07. Der Druck auf Hertha BSC bleibt immens.

"Wir haben in einem schwierigen Umfeld finanzielle Stabilität. Aber für die Zukunft gilt es, diese Ergebnisse zu verbessern", spielte Herthas Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller die wirtschaftliche Situation herunter. Um die Unterdeckung zu senken, muss der Zweitligist laut "BZ"-Informationen Stürmer Adrian Ramos verkaufen. Der Kolumbianer soll mindestens 5 Mio. Euro einbringen.

Hertha-Fahne soll wieder in Liga eins wehen

Manager Michael Preetz, der noch bei der vorherigen Zusammenkunft der Mitglieder heftig für den zweiten Abstieg unter seiner Verantwortung kritisiert worden war, gab sich in der weiter angespannten Situation kämpferisch. "Ich bin überzeugt, dass die Hertha-Fahne in der kommenden Saison wieder in der 1. Bundesliga wehen wird." Dem großen Ziel müsse sich jeder unterordnen, unterstrich Preetz. Auch der mögliche Verkauf von Top-Stürmer Ramos würde unter dem Gesichtspunkt abgewogen. "Wir haben mit Adrian die Vereinbarung, dass wir nur über einen Wechsel nachdenken, wenn wir ein Angebot haben, dass alle Seiten zufriedenstellt", sagte der Manager.

In der Abstiegssaison 2011/12 haben sich die Verbindlichkeiten der Hertha-Aktiengesellschaft von 34,7 Millionen auf 42,0 Millionen Euro erhöht. Grund zur Besorgnis sieht der Hauptstadtklub aber nicht. "Das ist eine Vokabel, die ich nicht verwenden würde. Aber es entspricht nicht dem, wofür wir angetreten sind", sagte Schiller. Einem Aufwand von 79,8 Millionen Euro, davon 32,4 Millionen Euro Personalkosten, stand in der Vorsaison ein Erlös von 72,5 Millionen Euro entgegen.

Aufstieg nur ein Zwischenziel

Allein das Team von Jos Luhukay kann mit anhaltendem sportlichen Erfolg für eine langfristige Entspannung sorgen. "Wir müssen einen hohen sportlichen und wirtschaftlichen Anspruch an uns selbst haben", forderte Aufsichtsratschef Bernd Schiphorst. Denn der Aufstieg sei nur ein Zwischenziel: "Es muss Hertha wieder gelingen, ein etabliertes Mitglied der Bundesliga zu werden."

"Die größten Gegner heißen nicht Braunschweig, Kaiserslautern und Cottbus, sondern Selbstzufriedenheit und Selbstüberschätzung", erklärte der Aufsichtsrats-Vorsitzende vor rund 1000 Mitgliedern im Berliner ICC.


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