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1. FC Kaiserslautern: Stefan Kuntz schmeißt beim FCK hin

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Vorzeitiges Vertragsende  

Stefan Kuntz schmeißt in Kaiserslautern hin

18.01.2016, 17:57 Uhr | dpa, t-online.de

1. FC Kaiserslautern: Stefan Kuntz schmeißt beim FCK hin. Ex-Nationalspieler Stefan Kuntz nimmt Abschied als FCK-Boss: (Quelle: dpa)

Ex-Nationalspieler Stefan Kuntz nimmt Abschied als FCK-Boss: (Quelle: dpa)

Stühlerücken bei den "Roten Teufeln": Ex-Nationalspieler Stefan Kuntz wird nach Ende dieser Saison als Vorstandsvorsitzender des 1. FC Kaiserslautern aufhören. Dies bestätigte der Zweitligist auf einer Pressekonferenz.

Ausschlaggebend waren Meinungsverschiedenheiten in der laufenden Transferperiode: Kuntz wollte Spieler holen, der Aufsichtsrat aber kein Geld ausgeben.

"Bewegte Zeit, die ich nie vergessen werde"

"Es gab in letzter Zeit unterschiedliche Auffassungen über die weitere Ausrichtung und die Strategien des Vereins. Und wenn die Strategien des Vorstandsvorsitzenden und des Aufsichtsrates auseinandergehen, dann steht der FCK über allem", erklärte Kuntz. Dann sei es besser, "wenn man sich trennt".

"Es geht nur um den 1. FC Kaiserslautern. Der Aufsichtsrat und ich haben diese Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt getroffen, damit genug Zeit bleibt, den Verein personell neu aufzustellen", sagte Kuntz, der auf seiner Abschiedspressekonferenz sehr gefasst wirkte: "Es war eine bewegte Zeit auf dem Betze, die ich nie vergessen werde."

Idol auf dem Betzenberg

Der 53-Jährige stand seit April 2008 an der Spitze seines Herzensvereins und war auf dem Betzenberg viele Jahre ein Idol. Als Spieler und Kapitän wurde Kuntz 1991 mit den Lauteren deutscher Meister. Als Vorstandschef übernahm der Europameister von 1996 den Verein 2008 in schier aussichtsloser Lage und verhinderte mit dem damaligen Trainer Milan Sasic am letzten Spieltag den Abstieg in die Drittklassigkeit.

Seit dem Bundesliga-Abstieg 2012 gab es aber auch immer wieder Kritik an seiner Personalpolitik und der wirtschaftlichen Entwicklung des FCK. Die erhoffte Rückkehr in die Bundesliga wurde vergangene Saison zum dritten Mal nacheinander verpasst. Vor allem die finanzielle Situation des Traditionsklubs ist immer wieder Gegenstand interner Streitereien.

Nachfolger-Suche beginnt umgehend

"Es ist in den vergangenen Wochen deutlich geworden, dass der Aufsichtsrat des FCK und Stefan Kuntz unterschiedliche Ansichten haben und eine unterschiedliche Strategie verfolgen", äußerte der Aufsichtsratsvorsitzende Nikolai Riesenkampff. Das Aufsichtsorgan wolle lieber "Kräfte sammeln und das Beste aus dem vorhandenen Kader herausholen". Ein Kuntz-Nachfolger werde nun "umgehend" gesucht.

Mit sieben Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz rangieren die von Konrad Fünfstück trainierten Roten Teufel aktuell auf dem achten Tabellenplatz im Unterhaus.

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