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2. Bundesliga: VfB Stuttgart und Hannover 96 steigen in die 1. Liga auf

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Braunschweig und 1860 in der Relegation  

Stuttgart und Hannover steigen auf

22.05.2017, 08:39 Uhr | gh, sid

2. Bundesliga: VfB Stuttgart und Hannover 96 steigen in die 1. Liga auf. VfB-Kapitän Christian Gentner stemmt die Zweitliga-Meisterschale in den Stuttgarter Himmel. (Quelle: Reuters/Kai Pfaffenbach Livepic)

VfB-Kapitän Christian Gentner stemmt die Zweitliga-Meisterschale in den Stuttgarter Himmel. (Quelle: Kai Pfaffenbach Livepic/Reuters)

Der VfB Stuttgart und Hannover 96 haben beim spannenden Saisonfinale im Gleichschritt ihre sofortige Rückkehr in die Fußball-Bundesliga perfekt gemacht.

Eintracht Braunschweig strebt als Dritter der 2. Liga in der Relegation gegen den Bundesliga-16. VfL Wolfsburg (25./29. Mai) ebenfalls noch sein Erstliga-Comeback an. Zweiter Direktabsteiger nach dem Karlsruher SC ist Aufsteiger Würzburger Kickers, 1860 München muss in der Relegation (26./30. Mai) gegen den Drittliga-Dritten Jahn Regensburg um den Klassenerhalt kämpfen.

VfB ist Zweitliga-Meister

Stuttgart sicherte sich am 34. und letzten Spieltag durch ein souveränes 4:1 gegen Würzburg mit 69 Punkten auch die Zweitliga-Meisterschaft vor Hannover (67), das beim SV Sandhausen nicht über ein 1:1 hinauskam.

Braunschweig setzte sich gegen Schlusslicht Karlsruhe 2:1 durch und darf sich nun auf zwei heiße Niedersachsen-Derbys gegen Wolfsburg freuen. Die Wölfe haben kommenden Donnerstag zunächst Heimrecht.

DFB-Boss gratuliert den Aufsteigern

Im Fokus standen aber zunächst die Aufsteiger. "Herzlichen Glückwunsch an den VfB Stuttgart und an Hannover 96 zum direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga. Nach dem Rückschlag im vergangenen Jahr haben beide Vereine konzentriert und seriös an der Rückkehr in die Erstklassigkeit gearbeitet und sich nun mit dem Aufstieg belohnt", gratulierte DFB-Präsident Reinhard Grindel den beiden Klubs und vor allem auch dem 96-Boss: "Meine Hochachtung vor der Lebensleistung von Hannovers Präsident Martin Kind, der auch in sportlich schwierigen Zeiten zu seinem Herzensklub gestanden hat und nun einen weiteren großen Erfolg feiern kann."

Auch die DFL übermittelte ihre Glückwünsche. "Gratulation an die Verantwortlichen beider Klubs, an die Trainer und ihre Mannschaften. Die direkte Rückkehr in die Bundesliga, die beide Mannschaften nun geschafft haben, ist keine Selbstverständlichkeit", so Liga-Präsident Reinhard Rauball.

1860 verspielt Führung

Bielefeld reichte unterdessen ein 1:1 bei Dynamo Dresden, da 1860 München beim 1. FC Heidenheim 1:2 unterlag. Ebenso wie Bielefeld konnten sich auch Erzgebirge Aue trotz einer 0:1-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf retten. Feiern konnte auch der 1. FC Kaiserslautern, der das Duell der ehemaligen Bundesligisten gegen den 1. FC Nürnberg 1:0 gewann.

Enttäuschung pur bei Michael Liendl und 1860-Torwart Stefan Ortega (r.). (Quelle: imago/MIS)Enttäuschung pur bei Michael Liendl und 1860-Torwart Stefan Ortega (r.). (Quelle: MIS/imago)

In Stuttgart sorgte Matthias Zimmermann (32.) mit einem Traumtor aus 25. Metern erstmals für Jubelarien auf den mit 60.000 Zuschauern ausverkauften Rängen, ehe VfB-Torjäger Simon Terodde (59., 80.) mit seinen Saisontreffer 24 und 25 endgültig alles klar machte und sich selbst zum Zweitliga-Torschützenkönig der Saison 2016/17 krönte. Daniel Ginczek (89.) setzte den Schlusspunkt. "Das wird eine lange Nacht", kündigte Terodde anschließend an.

Tobias Schröck (78.) hatte zwischenzeitlich für Würzburg verkürzt, das Mitte Oktober noch auf dem vierten Platz gestanden hatte und anschließend auf einen direkten Abstiegsplatz durchgereicht wurde. Die Kickers konnten keines ihrer 17 Spiele in der Rückrunde gewinnen.

Hannover musste in Sandhausen zunächst das 0:1 durch Thomas Pledl (57.) verkraften, ehe Florian Hübner (60.) kurz darauf für die Niedersachsen egalisierte. Beim niedersächsischen Erzrivalen Braunschweig gelang Domi Kumbela (2.) für die Eintracht ein Start nach Maß. Nach dem überraschenden Ausgleich von Bjarne Thoelke (14.) brachte Julius Biada (34.) den Favoriten erneut in Front.

Jannik Müller (63.) brachte Dresden gegen Bielefeld in Führung, ehe Julian Börner (84.) die Ostwestfalen letztendlich vor den Entscheidungsspielen bewahrte. In Heidenheim wähnten sich die Löwen nach der 1:0-Führung durch Stefan Aigner (62.) schon auf der sicheren Seite, doch Marc Schnatterer (86.) und Tim Kleindienst (90.+4) stürzten 1860 in die Relegation.

Für Kaiserslautern gelang Daniel Halfar (21.) der erlösende Treffer gegen Nürnberg, für Düsseldorf beseitigte Christian Gartner (39.) die letzten Zweifel am Klassenerhalt.

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