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Hakan Calhanoglu bleibt für vier Monate gesperrt

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CAS bestätigt  

Hakan Calhanoglu für vier Monate gesperrt

03.02.2017, 07:20 Uhr | sid, t-online.de

Hakan Calhanoglu bleibt für vier Monate gesperrt. Wird Bayer Leverkusen vier Monate fehlen: Spielmacher Hakan Calhanoglu. (Quelle: imago/Laci Perenyi)

Wird Bayer Leverkusen vier Monate fehlen: Spielmacher Hakan Calhanoglu. (Quelle: Laci Perenyi/imago)

Schock unter dem Bayer-Kreuz: Bundesligist Bayer Leverkusen muss für den Rest der Saison auf Hakan Calhanoglu verzichten. Der Internationale Sportgerichtshof CAS bestätigte die vom Weltverband FIFA ausgesprochene viermonatige Sperre gegen den offensiven Mittelfeldspieler.

Calhanoglu darf schon am Freitag im Gastspiel beim Hamburger SV (ab 20.15 im Live-Ticker bei t-online.de) nicht mehr auflaufen. Das gaben der CAS und der Werksklub einen Tag vor dem Spiel bekannt. Der 22-Jährige wurde zudem zu einer Geldstrafe von 100.000 Euro verurteilt.

Hintergrund der Sperre ist eine Auseinandersetzung zwischen Hakan Calhanoglu und dem türkischen Verein Trabzonspor. Während seiner Zeit beim Karlsruher SC im Jahr 2011 hatte Calhanoglu als Minderjähriger eine Vereinbarung mit Trabzonspor bezüglich eines Wechsels getroffen. Er verlängerte jedoch dann seinen Vertrag beim Karlsruher SC und wechselte später zum HSV. Der CAS sah genau wie die FIFA das Verhalten des Spielers als Vertragsbruch gegenüber Trabzonspor an.

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Völler: "Ein schwerer Schlag"

"Wir bedauern natürlich diese für uns in keiner Weise nachvollziehbare Entscheidung", sagte Sportdirektor Rudi Völler: "Sie ist ein schwerer Schlag für Hakan, aber auch für uns. Obwohl Bayer 04 Leverkusen nichts mit den Vorgängen im Jahr 2011 zu tun hat, werden auch wir schwer bestraft. Nun fehlt uns in der entscheidenden Saisonphase ein ganz wichtiger Spieler."

Auch Geschäftsführer Michael Schade kritisierte das Urteil. "Es trifft neben dem Spieler einen Verein, der an den damaligen Ereignissen absolut unbeteiligt war. Leider bleibt uns nichts anderes übrig, als das Urteil hinzunehmen", sagte Schade.

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