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Davie Selke: Vom Fehlstarter zum Hoffnungsträger

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Davie Selke bei Hertha BSC  

Vom Fehlstarter zum Hoffnungsträger

08.11.2017, 18:05 Uhr | Benjamin Zurmühl, t-online.de

Davie Selke: Vom Fehlstarter zum Hoffnungsträger. Davie Selke wechselte im Sommer für 8,5 Millionen Euro von RB Leipzig zu Hertha BSC. (Quelle: imago/Matthias Koch)

Davie Selke wechselte im Sommer für 8,5 Millionen Euro von RB Leipzig zu Hertha BSC. (Quelle: Matthias Koch/imago)

Davie Selke ist endlich angekommen in Berlin. Mit der Euphorie als U21-Europameister startete der Stürmer Ende Juli seine Zeit bei Hertha. Doch eine Fußverletzung warf ihn zurück. Seit ein paar Wochen steht er wieder auf dem Platz – und überzeugt.

Sieben Pflichtspiele in Folge blieb Hertha ohne Sieg und erzielte dabei auch nur fünf Treffer. Aus im Pokal, Niemandsland in der Bundesliga und schlechte Chancen aufs Weiterkommen in der Europa League. Eine Mini-Krise machte der Hertha zu schaffen. Gegen den Hamburger SV stieß das Team von Pal Dardai den Bock Ende Oktober um. Ein paar Tage später legten sie in der Europa League gegen Luhansk nach und holten am vergangenen Sonntag einen wichtigen Punkt in Wolfsburg. Sieben Tore erzielte Hertha, drei davon durch Davie Selke.

"Das war knackig"

"Ich bin bei 95 Prozent", sagte der Torjäger bei einer Medienrunde am Dienstag in Berlin. Damit meint Selke seinen Fitnesszustand, der in den englischen Wochen direkt auf die Probe gestellt wurde. Der Rekordtransfer der Berliner (8,5 Millionen Euro) fehlte über zwei Monate aufgrund einer Verletzung und verpasste die gesamte Vorbereitung. Ein bitterer Fehlstart, wie er im Buche steht. Der Schwung aus der U21-EM verpuffte, die Vorfreude auf Hertha gebremst.

Davie Selke (r.) im Training mit Herthas Athletiktrainer Hendrik Vieth. (Quelle: imago/Matthias Koch)Davie Selke (r.) im Training mit Herthas Athletiktrainer Hendrik Vieth. (Quelle: Matthias Koch/imago)

Bei seinem ersten Einsatz für die Hauptstädter gegen Schalke hat Selke sofort die fehlende Kondition gemerkt. "Das war knackig. Danach lag ich für mehrere zehn Minuten im Kältebecken", so der 22-Jährige.

Die Zeit davor war für den Neuzugang alles andere als leicht: "Marco Reus hat das auch mal erwähnt: Das Schlimmste an einer Verletzung ist die Einsamkeit. Man ist nicht bei der Mannschaft, ist nicht im Spielbetrieb und ist ein bisschen außen vor." Trotzdem fühlt sich Selke in Berlin sehr wohl. "Hertha BSC ist ein sehr familiärer Verein, das hatte ich gar nicht so erwartet. Ich genieße die Zeit hier", so der Stürmer.

"Ich war ein richtig schlechter Kopfballspieler"

Ein entscheidender Punkt für seinen Wechsel war die gute Ausbildung junger Spieler in Berlin. Als Beispiele nennt Selke Marvin Plattenhardt, Mitchell Weiser und Niklas Stark. Doch auch in der aktuellen Saison haben sich weitere junge Spieler empfohlen. Allen voran Arne Maier. Der zentrale Mittelfeldspieler gilt als eins der größten Talente Deutschlands. "Er strahlt in dem jungen Alter eine unglaubliche Ruhe, hat einen guten Fuß und ist ein schlauer Spieler", schwärmt Selke. "Er ist ein Junge mit sehr sehr viel Potenzial."

Arne Maier ist in der U19-Nationalmannschaft gesetzt. (Quelle: imago/Jan Huebner)Arne Maier ist in der U19-Nationalmannschaft gesetzt. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Viel Potenzial hat auch Davie Selke selbst. Fleißig arbeitet er an seinen Schwächen, will sich fußballerisch und im Kopfballspiel noch verbessern. Bei letzterem hat er sich schon einige Fortschritte gezeigt. "In der Jugend hat mein Trainer Roland Reichel mal zu mir gesagt: 'Du kannst mit dem Kopf nicht mal den Ball treffen.' Das war auch so, ich war ein richtig schlechter Kopfballspieler. Seitdem habe ich versucht, an meinem Kopfballspiel zu arbeiten."

Gesagt, getan. Von seinen vier Pflichtspieltreffern für die Hertha erzielte Selke zwei Tore per Kopf. "Ich finde es gut, dass es ein bisschen Früchte trägt", so der U21-Europameister. Zeit hat er jedenfalls noch genug in Berlin. Ein Vorbild in der Bundesliga hat er auch schon: Robert Lewandowski. "Ich finde es beeindruckend, mit welcher Konstanz er spielt. Meiner Meinung nach ist er nah an der Nummer eins unter den Mittelstürmern."

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