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Bundesliga: Eintracht Frankfurt gelingt die Überraschung beim SC Freiburg


Wichtiger Bundesliga-Sieg
Frankfurt gelingt die Überraschung in Freiburg

Von t-online, dpa, BZU

Aktualisiert am 21.11.2021Lesedauer: 2 Min.
Timothy Chandler (l.) und Makoto Hasebe gratulieren Jesper Lindström zu seinem Tor: Die Eintracht traf in der ersten Hälfte gleich doppelt.Vergrößern des BildesTimothy Chandler (l.) und Makoto Hasebe gratulieren Jesper Lindström zu seinem Tor: Die Eintracht traf in der ersten Hälfte gleich doppelt. (Quelle: Jan Huebner/imago-images-bilder)
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Die Ausgangslage Eintracht Frankfurts war kritisch. Als 14. starteten die Hessen in den Spieltag, brauchten dringend Punkte. Nun ging es ausgerechnet zum Dritten nach Freiburg.

Eintracht Frankfurt hat einen wichtigen Sieg in der Bundesliga gefeiert. Beim SC Freiburg gewannen die "Adlerträger" mit 2:0. Die Torschützen in der temporeichen und intensiven Partie waren Jesper Lindström (34. Minute) und Filip Kostic (43.). In der Tabelle springt Frankfurt damit vorübergehend auf den elften Platz.

So lief das Spiel

Beide Teams begannen flott und störten den Gegner früh in dessen Hälfte. Ein übler Fehlpass von Freiburgs Woo-yeong Jeong blieb ohne Folgen (10.), kurze Zeit später prüfte der emsige Lindström SC-Keeper Mark Flekken aus spitzem Winkel (11.). Die Gastgeber brauchten eine gute Viertelstunde, ehe sie richtige Torgefahr erzeugten – dann aber zweimal in wenigen Minuten. Erst war Frankfurts Torhüter Kevin Trapp bei einem Flachschuss von Lucas Höler gefordert (19.), dann bei einer Flanke von Vincenzo Grifo, die länger und länger geworden war (25.).

Die Eintracht brauchte durchaus etwas Glück, um in der bis dahin ausgeglichenen Partie in Führung zu gehen. Vor dem 1:0 durch Lindström, dem ersten Pflichtspieltor des Neuzugangs im Trikot der Hessen, spitzelte Gegenspieler Lukas Kübler dem Dänen den Ball unfreiwillig in den Lauf.

Beim 2:0 durch Kostic flog ein Freistoß des Serben aus dem rechten Halbfeld über alle Spieler im Strafraum hinweg, prallte auf dem Boden auf und dann vom linken Innenpfosten ins Netz.

Zur zweiten Halbzeit stellte Freiburgs Trainer Christian Streich sein System und hinten von Dreier- auf Viererkette um. U21-Nationalstürmer Kevin Schade kam für Verteidiger Nico Schlotterbeck, dessen Einsatz wegen muskulärer Probleme im Vorfeld fraglich gewesen war. Und Schade war direkt in der Partie: Erst holte der 19-Jährige zwei Freistöße heraus, von denen Nicolas Höfler einen an den Pfosten köpfte (51.). Dann vergab er selbst eine gute Chance zum Anschlusstreffer (55.).

Auf beiden Seiten war nun reichlich Musik im Spiel: Ein Schuss von Grifo wurde von den Frankfurtern gerade noch von der Linie gekratzt (56.), für die Eintracht ließen Lindström (57.) und Daichi Kamada (58.) gute Gelegenheiten aus. Die Freiburger zeigten auch in der Schlussphase große Moral, verpassten durch die Niederlage letztlich aber die Einstellung eines neun Jahre alten Vereinsrekords: Zehn Bundesliga-Heimspiele ohne Niederlage in Serie haben sie bislang nur 2012 geschafft.

Die Eintracht, die ohne den am Fußgelenk angeschlagenen Abwehrspieler Martin Hinteregger auskommen musste, verschaffte sich nach dem Last-Minute-Sieg bei Greuther Fürth (2:1) erneut Luft nach unten. In den letzten 20 Minuten kam – wie schon gegen die Franken – noch ihr von Knieproblemen geplagter Kapitän Sebastian Rode ins Spiel. Bei Freiburg feierte Roland Sallai (Knieprobleme) noch sein Kurz-Comeback.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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