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Rummenigge: "Ganz Europa gönnt uns den Titel"

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Rummenigge: "Ganz Europa gönnt uns den Titel"

28.04.2012, 10:46 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Rummenigge: "Ganz Europa gönnt uns den Titel". Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge: Die Bayern strotzen nach dem Sieg gegen Real vor Selbstvertrauen. (Quelle: dpa)

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge: Die Bayern strotzen nach dem Sieg gegen Real vor Selbstvertrauen. (Quelle: dpa)

 

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge glaubt, dass seinem Klub die Sympathien im Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea gehören. "Seit Mittwochabend habe ich eine unglaubliche Anzahl von SMS und E-Mails bekommen von Kollegen aus ganz Europa. Ihnen allen gefällt es, dass wir mit unserer Philosophie ein Finale bestreiten können. Sie gönnen uns den Titel", sagte Rummenigge der "Bild"-Zeitung.

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Der deutsche Rekordmeister war am Mittwoch im Elfmeterschießen gegen Real Madrid ins Endspiel am 19. Mai in der heimischen Allianz Arena eingezogen.

Chelsea gefährlicher Gegner

Seine Mannschaft würde den Titel verdienen, "weil sie diesen unglaublichen Willen hat", sagte der 56-Jährige. Rummenigge warnte aber zugleich vor zu viel Euphorie: "Für Chelsea ist es eine unglaubliche Chance, eine nicht zufriedenstellende Saison mit einem großen Erfolg abzuschließen. Das dürfen wir nicht unterschätzen."

Rummenigge weiß natürlich, wem er den Einzug ins Finale der Königsklasse zu verdanken hat: Trainer Jupp Heynckes. Mit dem 66-Jährigen würde der Bayern-Boss am liebsten sofort den Vertrag verlängern. "Wenn er will, könnte er auch noch länger bleiben als bis zum Vertragsende 2013", sagte Rummenigge. Er glaube nicht, dass Heynckes zurücktrete, falls die Bayern die Partie gegen Chelsea gewinnen. "Jupp ist da anders gestrickt. Er hat solche Gedanken nicht. Jupp hat einen ganz besonderen Charakter in dieser Hinsicht."

"Kabinenzoff hat für Schub gesorgt"

Den Kabinen-Zoff zwischen Franck Ribéry und Arjen Robben sieht Rummenigge als beendet an: "Da ist nichts hängen geblieben. Das Thema ist komplett erledigt. Beide waren in Madrid Schlüsselspieler für unseren Erfolg. Wie die beiden dann miteinander umgegangen sind, das war a la bonheur", sagte er.

Der Vorfall sei es natürlich nicht gewesen, daran könne man nichts Positives finden. "Aber meine Theorie ist: Diese Explosion hat für eine Zündung, für einen Schub gesorgt. Wobei ich weiß: Hätten wir verloren, würden wir hier heute anders reden", schloss Rummenigge.

 
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