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Champions League: Real Madrid setzt sich Europas Krone auf

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Atletico fehlen nur Sekunden  

Real entscheidet Verlängerungs-Drama für sich

25.05.2014, 17:40 Uhr | dpa, t-online.de

Champions League: Real Madrid setzt sich Europas Krone auf . In einem hoch dramatischen Champions-League-Finale hat Real Madrid den Champions-League-Titel eingefahren. (Quelle: Reuters)

In einem hoch dramatischen Champions-League-Finale hat Real Madrid den Champions-League-Titel eingefahren. (Quelle: Reuters)

Real Madrid war schon so gut wie geschlagen - und ist jetzt strahlender Champions-League-Sieger. Der Favorit gewann das bis kurz vor Ende hochspannende Finale mit 4:1 (1:1, 0:1) nach Verlängerung gegen den am Ende körperlich völlig fertigen Stadtrivalen Atletico Madrid.

Sergio Ramos hatte in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit den Treffer von Diego Godin (36.) ausgeglichen. Dann war es Gareth Bale, der nach einem Konter in der 110. Minute zur Führung traf. Marcelo sorgte im Estadio da Luz in Lissabon für die Entscheidung (118.), ehe Ronaldo per Elfmeter noch einmal nachlegte (120.). Es ist Reals zehnter Titel in der Königsklasse.

Als Sieger zur DFB-Elf

Sami Khedira stand sechs Monate nach seinem Kreuzbandriss erstmals wieder in einem wichtigen Spiel in der Startformation und erlebte zunächst einen Abend der gemischten Gefühle. Mitschuldig am Gegentor und ausgewechselt nach einer knappen Stunde verlief das Finale für ihn persönlich durchwachsen. Er wird jedoch als Champions-League-Sieger am Montag ins DFB-Trainingslager nach Südtirol reisen. Aber auch die portugiesischen WM-Auftaktgegner Ronaldo, Fabio Coentrao und Pepe fliegen mit einem Positiverlebnis nach Brasilien.

Als die Aufstellungen verkündet wurden, war klar: Es war personell viel gepokert worden in den vergangenen Tagen. Bei Real stand nicht nur Khedira in der Startelf. Auch Ronaldo, Karim Benzema und Bale meldeten sich fit. Bei Atletico lief Diego Costa trotz Oberschenkelverletzung auf. Doch die Wunderheilung war nach neun Minuten passé. Der Top-Torjäger musste schnell wieder raus und wurde durch Adrian Lopez ersetzt.

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Handgemenge nach Foul

Atletico erholte sich schnell von diesem Dämpfer und erfüllte alle Vorhersagen. Mit Aggressivität wurde die individuelle Klasse Reals bekämpft. Wie viel Emotionen in diesem Stadtduell lagen, wurde in der 27. Minute klar, als Raul Garcia Reals Angel di Maria rüde von den Beinen holte. Ramos war gleich zum Handgemenge zur Stelle und sah wie Garcia von Schiedsrichter Björn Kuipers die Gelbe Karte.

Der folgende Freistoß - in die Arme von Atletico-Torwart Thibaut Courtois - war die einzige beachtenswerte Szene des lange Zeit enttäuschenden Ronaldo. Richtig gut war die Möglichkeit für Bale (32.). Doch der Waliser verzog nach einem seiner Supersprints knapp.


Fehler von Casillas

Khedira war auf der Sechserposition phasenweise sehr präsent, leistete sich aber auch einige Fehlpässe und kam beim Gegentor gegen Godin zu spät. Der Verteidiger übersprang Khedira im Kopfballduell und nutzte den krassen Stellungsfehler von Real-Torwart Iker Casillas. Der versuchte dann vergeblich, den Ball noch vor der Linie abzufangen.

Real wirkte konsterniert. Lopez (41.) bot sich gleich noch eine gute Kopfballchance. Nach der Pause musste Real kommen. Und kam durch Ronaldo: ein Freistoß, ein Abstauber und ein Kopfball zwischen den Minuten 53 und 55 waren das Signal.


Real frischer

Ronaldo (61.) hatte noch eine große Chance, genau wie Bale (73.). Der Ausgleich gelang dann Ramos per Kopf. Real war in der Verlängerung frischer und mental verständlicherweise begünstigt. Atletico kämpfte weiterhin aufopferungsvoll. wurde aber durch die Tore von Bale, Marcelo und Ronaldo viel zu hoch bestraft.

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