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DFB-Pokal 2013/14: 1. FC Köln wirft Mainz raus - BVB schlägt 1860 mit Mühe

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Auf dem Weg nach Berlin  

Köln überrascht und wirft Mainz raus

25.09.2013, 08:34 Uhr | dpa, t-online.de

DFB-Pokal 2013/14: 1. FC Köln wirft Mainz raus - BVB schlägt 1860 mit Mühe. Umkämpftes Duell: Mainz-Profi Nikolce Noveski (li.) im Duell mit dem Kölner Anthony Ujah. (Quelle: dpa)

Umkämpftes Duell: Mainz-Profi Nikolce Noveski (li.) im Duell mit dem Kölner Anthony Ujah. (Quelle: dpa)

Der 1. FC Köln hat seinen Aufwärtstrend auch im DFB-Pokal fortgesetzt und für die erste Überraschung in der zweiten Runde gesorgt. Der Zweitligist setzte sich mit 1:0 (0:0) beim Bundesligisten FSV Mainz 05 durch. Den entscheidenden Treffer für die Rheinländer erzielte ausgerechnet Marcel Risse (53.), der vor der Saison von Mainz nach Köln gewechselt war. Damit bleibt der FC in dieser Saison ungeschlagen.

Ansonsten blieben die Überraschungen aus. So zog auch der kriselnde Hamburger SV durch ein 1:0 (0:0) gegen Zweitligist SpVgg Greuther Fürth ins Achtelfinale ein - Pierre-Michel Lasogga (64.) erlöste die Hanseaten mit seinem Treffer. Bayer Leverkusen reichten derweil die Tore von Heung-Min Son (62.) und Sydney Sam (89.), um sich mit 2:0 (0:0) beim Zweitligisten Arminia Bielefeld durchzusetzen. Borussia Dortmund brauchte die Verlängerung, um die Hürde TSV 1860 München zu meistern. Nachsitzen musste auch 1899 Hoffenheim, ehe Zweitligist Energie Cottbus ausgeschaltet war.

Kein Klassenunterschied erkennbar

Vor 22.782 in der Coface Arena zeigte das Team des Kölners Trainers Peter Stöger eine reife Leistung. Von einem Klassenunterschied war nichts zu sehen. Auch, weil die Mainzer in allen Belangen enttäuschten und so völlig verdient die vierte Niederlage in Serie kassierten. Nach dem Rückstand wirkten die Mainzer verzweifelt und hilflos, kamen überhaupt nicht ins Spiel. Die einzigen Torchancen vergab Dani Schahin in der 89. Minute und in der Nachspielzeit. Zwischendurch traf der Kölner Ujah dann noch das Aluminium.

Lasogga schiebt ein

Einen Tag vor dem Arbeitsbeginn des neuen Trainers Bert van Marwijk hat sich der HSV etwas Luft verschafft. Vor nur 26.842 Zuschauern gab der Berliner Zugang Lasogga sein Startelfdebüt als einzige Spitze und traf erstmals für die Norddeutschen. Der Deutsch-Türke Hakan Calhanoglu, der auf dem linken Flügel Petr Jiracek bestens vertrat, bereitete mit einem Freistoß die Führung vor. Gäste-Keeper Wolfgang Hesl ließ den Ball nur abprallen, der U-21-Nationalspieler schob mit links ein.

Bielefeld begann unterdessen frech und respektlos gegen Leverkusen. Angetrieben von 23.709 Zuschauern suchte der Außenseiter von Beginn an seine Chance. In der vierten Minute bugsierte Abwehrchef Manuel Hornig den Ball ins Tor, doch Schiedsrichter Florian Meyer erkannte den Treffer wegen Foulspiels nicht an. Zwei Minuten später schoss Bayer-Kapitän Simon Rolfes aus drei Metern übers Tor. Nach der frühen Auswechslung von Bielefelds Aufstiegsheld Sebastian Hille (7.) gewann Bayer über Ballbesitz etwas Kontrolle über das Spiel. Son und Sam machten schließlich alles klar.

Hoffenheim dreht erst spät auf

Hoffenheim hat mit Ach und Krach eine Pokalblamage gegen Cottbus verhindert. Der Bundesligist drehte erst in der Verlängerung auf und kam nach Toren von Youngster Niklas Süle (95. Minute), Roberto Firmino (103.) und Sven Schipplock (117.) zu einem 3:0 (0:0)-Sieg in der zweiten Runde gegen den Zweitligisten. Vor 11.579 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena wurden die Lausitzer nicht für ihre taktisch hervorragende Leistung belohnt. Dafür nahm die TSG Revanche für 2011, als sie in Cottbus im Viertelfinale ausschied.

Wolfsburg und Augsburg souverän

Mit etwas Mühe erreichte auch der VfL Wolfsburg das Achtelfinale. Die Niedersachsen setzten sich mit 2:0 (1:0) gegen den Zweitligisten VfR Aalen durch. Wolfsburg, Pokalfinalist von 1995, musste zumindest knapp eine Halbzeit auf den erlösenden ersten Treffer warten. Erst in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs sorgte Regisseur Diego für die Führung. Der Brasilianer war auch am 2:0 maßgeblich beteiligt, seine Freistoßflanke vollendete Timm Klose (82.).

Beim ersten Aufeinandertreffen beider Teams vergab Michael Klauß in der 40. Minute die Führung für die Aalener. Kurz darauf hatten die Gäste dann Pech, als Sascha Traut den Volleyschuss von Diego unglücklich ins eigene Netz abfälschte. Wolfsburgs portugiesischer Nationalspieler Vieirinha musste mit einer Knieverletzung vom Feld getragen werden.

FC Augsburg schoss sich nach ein paar Anlaufschwierigkeiten souverän in die nächste Runde. Rund elf Monate nach dem 1:0-Pokalerfolg bei Preußen Münster setzten sich die Schwaben diesmal mit 3:0 (1:0) beim Drittligisten durch. In Münster entschied der nach einer Wunde am Ohr mit einem Kopfverband spielende Tobias Werner mit einem Doppelpack (45./57.) die Neuauflage des letztjährigen Zweitrunden-Duells. Sascha Mölders (59.) beseitigte mit dem dritten Augsburger Treffer letzte Zweifel am Weiterkommen des Erstligisten.

Der letzte Amateurklub ist raus

In Gütersloh sah es zunächst nach einer Überraschung aus, nachdem Regionalligist SC Wiedenbrück durch Sebastian Sumelka (40.) mit 1:0 gegen den SV Sandhausen in Führung gegangen war. Doch nach der Pause wurde der Zweitligist seiner Favoritenrolle gerecht: Ranisav Jovanovic (62./67.) und David Ulm (65.) trafen zum 3:1-Sieg. Damit ist der letzte Amateurverein ausgeschieden.

Das Achtelfinale findet am 3./4. Dezember statt, Bundestrainer Joachim Löw wird am Sonntag die Paarungen auslosen.

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