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DFB-Pokal 2013/14: Union Berlin erreicht Achtelfinale - Freiburg rächt sich

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Der Weg ins Achtelfinale  

Schalke macht nach der Pause alles klar

26.09.2013, 10:11 Uhr | dpa, t-online.de

DFB-Pokal 2013/14: Union Berlin erreicht Achtelfinale - Freiburg rächt sich. Zweikampfverhalten: Jermaine Jones (links) ließ sich mit dem FC Schalke 04 in Darmstadt (rechts Marco Sailer) nicht überrumpeln. (Quelle: dpa)

Zweikampfverhalten: Jermaine Jones (links) ließ sich mit dem FC Schalke 04 in Darmstadt (rechts Marco Sailer) nicht überrumpeln. (Quelle: dpa)

Der FC Schalke 04 ließ sich nicht überraschen: Der Bundesligist hatte zwar Mühe, kam dennoch zu einem 3:1 (1:1)-Erfolg in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim SV Darmstadt 98. Die Königsblauen dürfen somit weiter vom sechsten Cup-Triumph träumen, während der Wettbewerb für den Drittligisten, der zum Auftakt noch der Coup gegen Borussia Mönchengladbach gelungen war, beendet ist. In der nächsten Runde steht auch Titelverteidiger FC Bayern München, der Ligakonkurrent Hannover 96 zum zweiten Mal binnen zwei Wochen bezwang.

Jefferson Farfan (35./Foulelfmeter) hatte die Schalker, bei denen sich das Fehlen von Julian Draxler und Kevin-Prince Boateng (beide angeschlagen) bemerkbar machte, in Führung gebracht. Doch der wacker kämpfende Gastgeber aus Südhessen, der dem Favoriten das Leben durchaus schwer machte, schaffte fast postwendend durch Hanno Behrens (36.) den Ausgleich. Im zweiten Durchgang brachten S04-Kapitän Benedikt Höwedes (58.) und Max Meyer (86.) die Gäste vor 17.000 Zuschauern am ausverkauften Böllenfalltor aber wieder auf Kurs Richtung nächster Runde.

"Wir haben die Sache erledigt"

"Wir hatten 90 Minuten lang Kontrolle über das Spiel, hätten aber noch konzentrierter sein müssen. Das war ein Pflichtsieg, wir haben die Sache erledigt", sagte Schalkes Jermaine Jones. Die Enttäuschung von 98-Angreifer Dominik Stroh-Engel hielt sich in Grenzen: "Wir haben Schalke alles abverlangt. Ich denke, die Zuschauer konnten zufrieden sein."

Diesmal bezwingt Freiburg den VfB

Im Achtelfinale steht auch der SC Freiburg, der sich beim VfB Stuttgart für die Halbfinal-Niederlage in der vergangenen Saison revanchierte. Die Breisgauer, die in der Bundesliga noch ohne Sieg sind, bezwangen die Schwaben mit 2:1. Allerdings musste der SCF bis in die zweite Halbzeit warten, ehe er jubeln durfte. Erst traf Matthias Ginter (52.), dann erhöhte Mike Hanke (70.) und sorgte für die Entscheidung. Denn der Anschlusstreffer der Stuttgarter durch Vedad Ibisevic (87.) kam zu spät.

Vor 22.500 Zuschauern gefielen die zuletzt arg verunsicherten Freiburger in der Anfangsphase durchaus überraschend mit ansehnlichen Kombinationen. Nach einer solchen hatte Admir Mehmedi (6.) die frühe Führung auf dem Fuß, der Ex-Freiburger Daniel Schwaab blockte den Schuss allerdings in höchster Not noch vor der Grundlinie. Vom vermeintlichen Favoriten aus der Landeshauptstadt war bis auf einen Warnschuss von Christian Gentner (12.) bis zu diesem Zeitpunkt nichts zu sehen. Die stärkste Phase der Gäste beendete Hanke auf seine ganz persönliche Art und Weise, als er ein Missverständnis in der VfB-Abwehr mit einem krachenden Schuss in das kurze Eck bestrafte.

Kaiserslautern überrascht die Hertha

Berlin bezwungen - und schon geht der Traum des 1. FC Kaiserslautern vom Finale in Berlin weiter. Die Pfälzer kamen in der zweiten Runde zu einem 3:1-Sieg (0:1) gegen Bundesligist Hertha BSC und zogen ins Achtelfinale ein. Zwar lagen die Gäste aus der Hauptstadt zunächst auf Kurs. Doch nach der Pause drehte der Zweitligist auf und drehte letztlich auch die Partie.

Mohamadou Idrissou (52.), Karim Matmour (63.) und Olivier Occean (83.) bescherten dem neuen FCK-Trainer Kosta Runjaic noch den ersten Sieg. Dagegen ging die Taktik von Hertha-Coach Jos Luhukay, auf einige seiner Topakteure zunächst zu verzichten, nach hinten los. Dabei hatte Peter Niemeyer (25.) die Gäste in Führung geschossen. Nach Wiederbeginn übernahmen die Roten Teufel aber mehr und mehr das Kommando - und wurden dafür verdient belohnt.

Union erstmals seit zwölf Jahren im Achtelfinale

Dagegen darf Hertha-Lokalrivale FC Union Berlin weiter vom Heimfinale träumen. Dem Zweitligisten reichte der Elfmeter-Treffer von Torsten Mattuschka (14.) beim Drittligisten VfL Osnabrück zum ersten Einzug ins Achtelfinale seit zwölf Jahren. Die Berliner erwischten vor 12.000 Zuschauern den besseren Start, hatten die ersten großen Torchancen und gingen per Strafstoß in Führung, nachdem Osnabrücks Torhüter Daniel Heuer Fernandes den Berliner Simon Terodde gefoult hatte.

Mit dem frühen 1:0 im Rücken agierten die Gäste selbstbewusst. Auf der Gegenseite bemühte sich Osnabrück zwar redlich, doch so recht in Bedrängnis konnten die Gastgeber den klassenhöheren Gegner nicht bringen. Union agierte besonnen und ließ den Ball sicher durch die Reihen laufen.

Eintracht macht früh alles klar

Alles nach Plan: So lautete derweil das Fazit von Eintracht Frankfurt in der zweiten Runde des Pokals, in dem der Bundesligist nach dem 2:0-Erfolg gegen Zweitligist VfL Bochum im Achtelfinale steht. Die Eintracht machte durch den Doppelschlag von Takashi Inui (24.) und Stefan Aigner (25.) schon frühzeitig alles klar. Damit sind die Hessen weiter in drei Wettbewerben im Geschäft: Pokal, Meisterschaft und Europa League.

Vor 28.100 Zuschauern in Frankfurt ließ der Bundesligist spielerisch zwar manche Wünsche offen, kam aber nicht wirklich in Bedrängnis. Sechs Tage nach der Europa-League-Gala gegen Bordeaux benötigte die Eintracht eine gewisse Anlaufzeit, spielte aber nach dem Doppelschlag ihre Vorteile gegen den klassentieferen Gegner aus Bochum clever aus.

Ingolstadt revanchiert sich

Im zweiten Frankfurter Pokalspiel des Abends jubelten unterdessen die Gäste: Der FC Ingolstadt revanchierte sich für das 1:4 zuletzt in der Zweiten Liga beim FSV und zog durch den 2:0-Erfolg in die nächste Runde ein. Die entscheidenden Treffer erzielten Tamas Hajnal (27.) und Philipp Hofmann (47.). Damit steht der krisengebeutelte FC nach einer gewaltigen Leistungssteigerung im Achtelfinale.

Rathgeber trifft doppelt für Saarbrücken

Unterdessen darf Drittligist 1. FC Saarbrücken dank Thomas Rathgeber weiter auf das große Pokal-Los hoffen. Der Stürmer hatte mit seinen beiden Toren (7./38.) maßgeblichen Anteil am 2:1-Sieg gegen den klassenhöheren SC Paderborn. Für den Zweitligisten konnte Mahir Saglik (72.) nur noch verkürzen. Denn die Gastgeber verteidigten mit Geschick und Glück gegen drückende Gäste den Ausgleich. In der ersten Runde hatte die Saarländer noch Bundesligist Werder Bremen aus dem Wettbewerb geworfen.

Das Achtelfinale findet am 3./4. Dezember statt, Bundestrainer Joachim Löw wird am Sonntag die Paarungen auslosen.

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