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Kritik nach Foul an BVB-Star Marco Reus: "Die Dinge waren fies"

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"Die Dinge waren fies"  

Aufschrei nach Foul an Marco Reus

04.03.2015, 15:08 Uhr | t-online.de

Kritik nach Foul an BVB-Star Marco Reus: "Die Dinge waren fies". Schrecksekunde: Marco Reus wird nach dem Foul von Dennis Erdmann behandelt. (Quelle: dpa)

Schrecksekunde: Marco Reus wird nach dem Foul von Dennis Erdmann behandelt. (Quelle: dpa)

Den Fußball-Fans stockte der Atem, als Marco Reus im DFB-Pokalspiel zwischen Dynamo Dresden und Borussia Dortmund (0:2) nach gut 20 Minuten gestützt von zwei Betreuern den Platz verlassen musste. Die Bilder nach dem Foul des Dresdners Dennis Erdmann weckten Erinnerungen an frühere Verletzungen des BVB-Stars. Nach der Partie gab es aber Entwarnung, Reus hat nach einer ersten Diagnose nur einen Pferdekuss erlitten. Trotzdem äußerten sich Dortmunds Trainer Jürgen Klopp, Offensivspieler Pierre-Emerick Aubameyang und TV-Experte Mehmet Scholl kritisch über die Szene.

Böse Absicht kann man Erdmann bei seinem Foul sicher nicht unterstellen, allerdings war er von hinten kommend relativ ungestüm gegen Reus eingestiegen - bezeichnend für das kampfbetonte Spiel der Dresdener an diesem Abend. Darunter hatte auch der zweifache Torschütze Ciro Immobile zu leiden, er bekam einen Ellenbogen ins Gesicht.

"Reus nicht mal in der Nähe des Balles"

Über Twitter forderte Aubameyang nach der Partie, Schiedsrichter Tobias Welz hätte mehr Gelbe und Rote Karten verteilen müssen. Und Scholl sagte in der ARD: "Die Dinge, die da teilweise dabei waren, die waren fies. Marco Reus ist ja nicht mal in der Nähe des Balles, er rechnet also auch nicht mit einem Tritt. Wenn der Ball in der Nähe ist, kann man als Spieler irgendwie darauf reagieren oder ist zumindest gefasst. Aber in dem Fall kommt der Tritt von hinten, ohne dass er eine Chance hat, auszuweichen."

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Sollten Edelkicker wie Marco Reus vom Schiedsrichter besonders geschützt werden?

Allerdings betonte Scholl auch, dass die Bundesliga-Stars nicht von vornerein geschützt werden sollten. "Ich bin nicht dafür, dass man als kleine Mannschaft München oder Dortmund nur begleitet und Abstand hält. Aber in dem Fall, wenn der Spieler - egal wer das ist - keine Chance hat sich zu schützen, sich zu verteidigen oder das vorauszusehen, dann ist das nicht in Ordnung", erklärte er.

Klopp motzt BVB-Arzt an

Richtig in Rage brachte das Foul an Reus BVB-Coach Klopp: "Wie Erdmann da reingeht, das muss nicht sein", sagte er bei Sky und motzte auf dem Platz auch noch den Dortmunder Teamarzt an. "Ich dachte, er hat das Bein gebrochen, so wie alle geschaut haben. Aber letztlich hatte er nur einen Pferdekuss. Ich bin eine einfache Seele, da wäre ich gerne früher informiert worden."

Während Nationalmannschafts-Kollege Mario Götze noch während des Spiels Genesungswünsche an Reus per Twitter schickte ("Werde schnell gesund, mein Freund"), verfolgte der Gefoulte dick eingepackt in eine Daunenjacke die zweiten Halbzeit von der Ersatzbank aus. Ob Reus am Samstag im Bundesliga-Spiel beim Hamburger SV auflaufen kann, ist noch unklar.

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