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Europa League wird zur Krawall-Liga: Feyenoord droht heftige Strafe

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"Es ist eine Schande"  

Europa League bereitet Sorgen: Immer mehr Randale

27.02.2015, 16:01 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Europa League wird zur Krawall-Liga: Feyenoord droht heftige Strafe. In Kiew musste sogar Dynamo-Torwart Olexandr Schowkowskyj einen Ordner vor randalierenden Fans schützen. (Quelle: AFP)

In Kiew musste sogar Dynamo-Torwart Olexandr Schowkowskyj einen Ordner vor randalierenden Fans schützen. (Quelle: AFP)

Verletzte Fans, Platzsturm und Rassismus: Die Europa League verkommt immer mehr zur Krawall-Liga. Nach den schlimmen Randalen im Hinspiel zwischen dem AS Rom und Feyenoord Rotterdam ist es auch beim Rückspiel in den Niederlanden zu Ausschreitungen gekommen. Ebenfalls zu chaotischen Szenen mit Ausschreitungen kam es beim Duell zwischen Kiew und Guingamp.

Nach Angaben der Polizei wurden in Rotterdam 42 Personen festgenommen, unter anderem wegen Zünden von Feuerwerkskörpern, Waffenbesitz und Schlägereien.

Rotterdam droht heftige Strafe

Die Begegnung wurde zudem in beiden Halbzeiten unterbrochen: In der ersten wegen eines rassistischen Zwischenfalls, als Feyenoord-Anhänger eine aufblasbare Banane auf Roms dunkelhäutigen Spieler Gervinho warfen. In der zweiten, als nach einem Platzverweis gegen Rotterdams Mitchell te Vrede Feuerzeuge und weitere Gegenstände aufs Feld flogen.

Die aufblasbare Banane, die neben Gervinho gelandet war, sei aber keine rassistische Aktion gewesen, sagte Feyenoords Sportdirektor Eric Gudde: "Die Banane ist zufällig in Gervinhos Nähe gelandet", erklärte er.

Sogar Feyenoords Ersatztorhüter Erwin Mulder sah auf der Bank die Rote Karte. Es könnte für lange Zeit das letzte Europacupspiel von Rotterdam gewesen sein, das nach dem 1:2 ausschied und nun eine heftige Strafe befürchten muss.

"Diese Dinge tun Feyenoord nur weh", sagte ein schockierter Feyenoord-Trainer Fred Rutten. "Es ist eine Schande, dass es passiert ist."

Schwere Ausschreitungen bereits im Hinspiel

Vor dem Hinspiel am vergangenen Donnerstag (1:1) war es bereits zu schweren Ausschreitungen mit 13 verletzten Polizisten und fünf verletzten Niederländern gekommen.

28 Feyenoord-Hooligans wurden von der italienischen Polizei festgenommen, 19 wurden wegen Verletzung von Sicherheitskräften, Verwüstungen und Widerstand gegen die Polizei im Schnellverfahren zu Haftstrafen bis zu 16 Monaten und zu Geldstrafen bis zu 45.000 Euro verurteilt.

Platzsturm und verletzte Fans

Das Spiel von Dynamo Kiew gegen EA Guingamp eskalierte ebenfalls. Die Partie musste beim Stand von 3:1 für etwa sieben Minuten unterbrochen werden, weil Fans des ukrainischen Tabellenführers den Platz stürmten. Um schlimmeres zu verhindern, stürzten sich Spieler der Gastgeber in das Chaos und stellten sich schützend vor überforderte Ordner.

Vor der Partie zwischen dem SSC Neapel und Trabzonspor wurden vier türkische Anhänger bei drei verschiedenen Angriffen verletzt.

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