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BVB kassiert bittere Heimpleite gegen Salzburg


Europa League
Bittere Heimpleite – BVB droht Aus gegen Salzburg

Von t-online, dpa, dd

Aktualisiert am 08.03.2018Lesedauer: 2 Min.
Ratlos: Dortmunds Angreifer Marco Reus im Spiel gegen Salzburg.Vergrößern des BildesRatlos: Dortmunds Angreifer Marco Reus im Spiel gegen Salzburg. (Quelle: dpa-bilder)
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Gegen die Österreicher agierte Borussia Dortmund lange unglücklich und musste am Ende eine empfindliche Niederlage einstecken. Dabei hatte der BVB noch Glück...

Borussia Dortmund hat das Hinspiel im Europa-League-Achtelfinale mit 1:2 (0:0) gegen Red Bull Salzburg verloren. Das Rückspiel nächste Woche in Österreich wird so ganz schwer für den BVB.

Valon Berisha sorgte mit einem Doppelschlag nach der Pause (49./Foulelfmeter, 56.) für den Sieg der Gäste, André Schürrle konnte nur noch verkürzen (63.). Dabei hatten die Schwarz-Gelben noch Glück, dass Salzburgs Munas Dabbur kurz vor der Pause nur den Pfosten traf.

Schürrle erst unglücklich

Der ehemalige Dortmunder Marc Bartra verlas die Aufstellung nach seiner Verabschiedung mit Stadionsprecher Norbert Dickel vor der Südtribüne. Auf der Liste stand auch Gonzalo Castro, der für den angeschlagenen Lukasz Piszczek in die Startelf rückte.

Gegen die vorerst defensiv orientierten Österreicher hatte Castro die Gelegenheit, seine Rolle als rechter Verteidiger vorwärts zu interpretieren. Im Spielaufbau tat sich der BVB allerdings trotz guter Ballbesitzquote schwer. Salzburg spielte gut gegen den Ball. Das erste Ausrufezeichen setzte aber Schürrle (6. Minute). Er nahm einen Eckball von Marco Reus volley, der Ball sauste über das Tor.

Salzburg wurde mutiger

Sinnbild für die anschließend fehlende BVB-Effektivität war ein Flachpass von Reus nach feinem Dribbling ins Zentrum in der 33. Minute. Dort stand: Kein einziger Borusse. Kurz darauf prüfte Mahmoud Dahoud (36.) immerhin FC-Torwart Alexander Walke mit einem Fernschuss. Aus der taktischen Ruhe zu bringen war Salzburg so nicht.

Und plötzlich wurden die Gäste mutig. Bürki musste gegen den frei stehenden Hwang Hee-Chan klären, der Abpraller wurde nach Schuss von Munas Dabbur von Marcel Schmelzer (36.) kurz vor der Torlinie geklärt. Und dann setzte Hwang (45.+1) noch einen Distanzschuss an den Pfosten.

Toprak verursachte den Elfmeter

Dortmund hatte Glück, ohne Gegentor in die Kabine zu gehen. Die Fans pfiffen und BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke wurde von den TV-Kameras mit skeptischem Blick eingefangen. Und die Miene verfinsterte sich schnell nach dem Wiederanpfiff. Ömer Toprak zog Hwang so langen an der Schulter bis dieser im Strafraum fiel. Den Elfmeter verwandelte Berisha sicher. Wenig später wurde die BVB-Defensive von den Gästen überrumpelt. Berisha drosch den Ball hinter Bürki in die Maschen.

BVB-Coach Peter Stöger reagierte und brachte unter anderem Christian Pulisic für den enttäuschenden Mario Götze. Der US-Boy legte gleich auf Schürrle auf, der den Ball über die Linie stocherte. Bei stürmischem Regen drängte Dortmund anschließend mutiger, aber letztlich erfolglos auf den Ausgleich.

Verwendete Quellen
  • dpa
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