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Bernd Schröder: "Theo Zwanziger hat sich in Luft aufgelöst"

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Schröder schimpft auf Zwanziger und Jones

18.11.2011, 15:38 Uhr | t-online.de, sid

Bernd Schröder: "Theo Zwanziger hat sich in Luft aufgelöst". Gute Miene zum bösen Spiel: Bernd Schröder (li.) ist aktuell nicht gut auf Theo Zwanziger zu sprechen.  (Quelle: imago)

Gute Miene zum bösen Spiel: Bernd Schröder (li.) ist aktuell nicht gut auf Theo Zwanziger zu sprechen. (Quelle: imago)

Theo Zwanziger hat es dieser Tage nicht leicht. Im DFB brodelt es, der Präsident steht besonders für seine Krisenkommunikation im Schiedsrichter-Skandal am Pranger. Jetzt tut sich ein weiterer Brandherd auf: Bernd Schröder, Trainer vom Deutschen Meister Turbine Potsdam, hat Zwanziger und DFB-Frauenfußball-Direktorin Steffi Jones harsch kritisiert und dem Duo Faulheit vorgeworfen. "Theo Zwanziger hat sich beim Frauenfußball in Luft aufgelöst, für ihn ist dieser Sport nicht mehr aktuell", schimpfte Schröder via "Bild". Noch härter ging der 69-Jährige mit der früheren WM-OK-Chefin Jones ins Gericht. "Du kannst nicht nur in der Weltgeschichte rumfliegen und alles toll, toll, toll finden, du musst auch mal anpacken", so der Meistertrainer.

Der Turbine-Coach lastet Jones unter anderem den in seinen Augen zu späten Zeitpunkt für die Auslosung des Viertelfinals im DFB-Pokal (3./4. Dezember) am vergangenen Sonntag an. "Wäre das bei den Männern passiert, wäre sie erschlagen worden", meinte Schröder. "Da frage ich mich: Was macht eigentlich Steffi Jones als Direktorin Frauenfußball beim DFB? Sie freut sich ihres Lebens, lebt in den Tag hinein, aus Freude, wie toll die WM war. Da hört bei mir der Spaß auf."

Schröder: "Uns fehlen die Persönlichkeiten"

Schröder will nichts von einem WM-Boom wissen und sieht die Zukunft seiner Sportart kritisch. Nicht zuletzt wegen des fehlenden Nachwuchses. "Warum haben wir denn die Probleme in der Nationalelf? Hauptsächlich, weil uns die Persönlichkeiten ausgegangen sind - und die wachsen auch nicht nach." Immerhin hat sich das während der Heim-WM im Sommer so stark belastete Verhältnis zu Bundestrainerin Silvia Neid verbessert. "Sie ruft jetzt sehr oft an und redet mit uns, aber so gehört es sich auch", sagte Schröder.

Einmal mehr findet Schröder in Manager Siegfried Dietrich vom Pokalsieger 1. FFC Frankfurt seinen Gegenpart. Die beiden hatten sich in der letzten Saison besonders wegen des Wechsels von Lira Bajramaj von Potsdam nach Frankfurt in den Haaren gehabt. Dietrich bezeichnete nun Zwanziger als weiterhin "wichtigsten Frontmann" im Frauenfußball. Er spüre durchaus positive Auswirkungen der WM. "Wir haben in der Liga 40 Prozent mehr Zuschauer, viele Sponsoren und eine noch nie da gewesene Medienpräsenz. Es geht eindeutig nach oben", meinte Dietrich.

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