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FIFA Präsident Blatter will Stehplätze abschaffen

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Für Sepp Blatter sind Stehplätze ein Sicherheitsproblem

29.08.2012, 14:51 Uhr | t-online.de, sid

FIFA Präsident Blatter will Stehplätze abschaffen. Sepp Blatter geht auf Konfrontationskurs zu DFB und DFL. (Quelle: dpa)

Sepp Blatter geht auf Konfrontationskurs zu DFB und DFL. (Quelle: dpa)

FIFA-Präsident Sepp Blatter unternimmt einen erneuten Vorstoß zur Abschaffung von Stehplätzen in Fußballstadien. "Wir predigen auf der ganzen Welt, die Stehplätze abzubauen. In Kolumbien wurden die Stadien wegen der U20-WM im vorigen Jahr umgebaut, jetzt können Familien hingehen, es läuft wunderbar. Alle sitzen, und das ist gut, auch für die Sicherheit', sagte der 76-Jährige der "Sport Bild". Damit geht der Schweizer auf klaren Konfrontationskurs zu DFB und DFL, deren Vertreter sich wiederholt für den Erhalt der Stehplatztribünen ausgesprochen haben.

Liga-Präsident Reinhard Rauball hatte erst kürzlich erklärt, für den Erhalt der Stehplätze "bis zuletzt" zu kämpfen. Eine ähnliche Auffassung vertritt DFB-Präsident Wolfgang Niersbach: "Keiner aus dem Fußballlager hat die Abschaffung der Stehplätze gefordert, auch ich nicht - ganz im Gegenteil. Auch deshalb, weil wir das vor der WM 2006 versprochen haben. Das ist unverändert unser Standpunkt." Die Bundesliga ist die einzige der großen Ligen in Europa, die noch Stehplätze in den Stadien hat.

Niersbach: "Die Situation ist ernst"

Niersbach weiß allerdings um die Gefahr, dass der Druck vonseiten der Politik größer werden könnte, sollte es Sicherheitsprobleme in den deutschen Stadien geben. Er verwies auf das Beispiel England, wo die Stehplätze nach diversen schweren Krawallen abgeschafft wurden. "Die Engländer sind damals auch nicht gefragt worden. Das Verbot kam dort als staatliches Gesetz. Wir wollen keine Panik machen, aber die Situation ist ernst. Ich hoffe, wir bekommen es gemeinsam in den Griff", sagte Niersbach.

Blatter gegen Altersbeschränkung von FIFA-Funktionären

Sepp Blatter ist zudem mit einer Altersgrenze für FIFA-Funktionäre, die gerade diskutiert wird, nur bedingt einverstanden. "Das Internationale Olympische Komitee hat eine Altersgrenze von 70 Jahren eingeführt für alle Exko-Mitglieder, die seit 2000 gewählt wurden. Ich bin für eine Amtszeitbeschränkung, aber gegen eine Altersgrenze. Denn die Fähigkeiten haben nichts mit dem Alter zu tun. Es gibt 70-Jährige, die sind noch jung im Kopf", betonte der 76-Jährige.

Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger, der als Mitglied im Exekutivkomitee der FIFA für eine Statutenänderung zuständig ist, will auf dem FIFA-Kongress 2013 eine Alters- und Amtszeitbeschränkung für Funktionäre durchsetzen.

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