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Kreisliga Berlin: Schiri pfeift das falsche Spiel an

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Kurioses aus der Kreisliga  

Schiri pfeift das falsche Spiel an

25.09.2013, 17:46 Uhr | t-online.de

Kreisliga Berlin: Schiri pfeift das falsche Spiel an. Verpfiffen: Schiedsrichter sollten immer einen klaren Kopf behalten.

Verpfiffen: Schiedsrichter sollten immer einen klaren Kopf behalten. (Quelle: Thinkstock)

Die überschaubare Zahl an Zuschauern wartet gespannt, die Spieler stehen bereit, alles wartet auf den Pfiff des Schiedsrichters, der die Partie freigibt. Doch bei einer Partie der Kreisliga B Berlin gab es jüngst ein kleines Problem: Statt das Spiel der SSG Humboldt gegen SSC Südwest II wie abgesprochen anzupfeifen, war der Unparteiische nicht mehr aufzufinden.

"Ich bin dann irgendwann zur Schiri-Kabine gegangenen, um zu schauen, wo er bleibt", erzählte Peter Neumerkel, Sportlicher Leiter der SSG, später der "Fußballwoche". Doch dort war niemand anzutreffen, obwohl wenige Minuten zuvor noch miteinander gesprochen wurde.

"Wer läuft da rum und pfeift? Unser Schiri!"

Nach weitergehender Suche fand er den Schiedsrichter - auf dem Nebenplatz beim Spiel zwischen BFC Dynamo III und SFC Friedrichshain IV. "Und wer läuft da rum und pfeift? Unser Schiri", sagte Neumerkel. Dabei hatte der SSG-Verantwortliche noch kurz zuvor mit dem Referee die Formalitäten erledigt: Bezahlung, Kontrolle der Spielerpässe, Platzbesichtigung - das Übliche.

Verwundert über andere Trikotfarben

Umso verdutzter war Neumerkel, als er zum Nebenplatz schaute. "Ich bin dann auf den Platz, um ihm zu sagen, dass er das falsche Spiel angepfiffen hat", erklärte er. Kurioserweise erkannte der Schiedsrichter ihn zunächst nicht und befahl Neumerkel stattdessen, den Platz zu verlassen. Schließlich bemerkte er seinen Fehler aber doch. "Der Schiedsrichter meinte dann nur, dass er sich bereits über die anderen Trikotfarben gewundert habe", berichtete Neumerkel.

Bei Dynamo und Friedrichshain habe man den Fehler des Referees zwar bemerkt, aber nichts gesagt. Man selbst hatte nämlich keinen Schiedsrichter zur Verfügung und freute sich deshalb über die Unterstützung. Mit einiger Verspätung konnte das Spiel der SSG Humboldt schließlich doch angepfiffen werden - mit dem richtigen Schiri am richtigen Ort. Mit der 1:2-Niederlage der SSG hatte der Unparteiische aber nichts zu tun.

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