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U19-EM 2014: Die junge Garde weckt Hoffnungen beim DFB

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U19 ballert sich ins EM-Finale  

Die junge Garde weckt Hoffnungen beim DFB

29.07.2014, 13:15 Uhr | t-online.de

U19-EM 2014: Die junge Garde weckt Hoffnungen beim DFB. Davie Selke erzielte bereits sechs Treffer bei der U19-EM. (Quelle: imago/Djorovic)

Davie Selke erzielte bereits sechs Treffer bei der U19-EM. (Quelle: Djorovic/imago)

Bundestrainer Joachim Löw kann sich nicht nur über die Vergangenheit, sondern auch auf die Zukunft freuen. Etwas mehr als zwei Wochen nach dem Triumph der Nationalmannschaft bei der WM sind die U19-Junioren des DFB drauf und dran, ebenfalls den Titel zu holen, wenn auch "nur" den kontinentalen. Das Team von Trainer Marcus Sorg pflügt geradezu durch das Turnier in Ungarn, zuletzt wurde Österreich im Halbfinale mit 4:0 (2:0) vom Platz gefegt. Nun geht es am Donnerstag im Finale gegen Portugal um die EM-Krone.

Wie so oft bei diesem Turnier fungierte im Halbfinale Davie Selke als "Dosenöffner", denn mit seinem Führungstor brachte er Deutschland einmal mehr auf die Siegerstraße. Es war bereits sein sechster Treffer in Ungarn, insgesamt steht sein Trefferkonto in der U19 nun bei 14 Toren in 14 Spielen.

Es ist aber nicht so, dass die deutsche Mannschaft ausschließlich von ihrem Stürmer lebt. Der DFB-Jahrgang 1995/96 tritt insgesamt sehr dominant und selbstsicher auf, wirkt aber auch unbekümmert und leichtfüßig. Noch-Co-Bundestrainer Hansi Flick, der seinen Urlaub nach hinten verschoben hat, um beim Turnier dabei zu sein, ist sehr angetan von der Truppe. "Mir hat gefallen, wie sich die Mannschaft präsentiert hat. Sie war sehr gut organisiert und hat auch als Mannschaft gut funktioniert", sagte Flick zu "dfb.de".

Erfahrener Kern um Brandt

Dass die Mannschaft so stark auftritt, liegt sicherlich auch daran, dass im Vergleich zu früher die Spieler eine größere Reife an den Tag legen. So zählt beispielsweise Julian Brandt von Bayer Leverkusen schon fast zu den Stammspielern der Werkself, sein geschätzter Marktwert liegt bei fünf Millionen Euro.

Von Kapitän Niklas Stark (1. FC Nürnberg) über Spielmacher Marc Stendera (Eintracht Frankfurt) bis zu Marc-Oliver Kempf (bisher Frankfurt, ab der neuen Saison SC Freiburg), gibt es einige, die bereits im Profifußball Fuß gefasst haben. Mit einem solchen Gerüst tun sich auch die anderen Spieler leichter.

Win-win-Situation für die Beteiligten

Bei anderen ist offensichtlich, dass sie sich im Verein trotz ihres Talents noch schwer tun und dass sie auch dank des Vertrauens des Trainers in Ungarn aufblühen. Allen voran Selke, der sich bei Werder bislang noch nicht durchsetzen konnte. Er wird mit breiter Brust nach Bremen zurückkehren, eine klassische Win-win-Situation für die Beteiligten. "Jeder Spieler profitiert von der Teilnahme an so einem internationalen Turnier. Man misst sich mit den Besten seiner Altersklasse. Solche Erfahrungen sind unheimlich wichtig", weiß Flick.

Keine Freigabe für Meyer und Goretzka

Dass die jungen Spieler von ihren Turniereinsätzen in der Jugendnationalmannschaft mehr profitieren können als vom Training mit den Profis, sehen aber längst nicht alle so. Max Meyer und Leon Goretzka (beide Schalke) sowie Timo Werner (Stuttgart), Serge Gnabry (FC Arsenal) und Niklas Süle (1899 Hoffenheim) hatten allesamt von ihren Klubs keine Freigabe erhalten.

Flick, der im September den Posten des DFB-Sportdirektors übernimmt, wird dort noch etwas Überzeugungsarbeit leisten müssen, damit die Verzahnung zwischen den Vereinen und dem Verband noch besser funktioniert.

Wer schafft den Sprung?

Bleibt die Frage, welche Akteure aus dem Kader es auf ein absolutes Topniveau schaffen können. Zuletzt holten die deutschen U19-Junioren 2008 in Tschechien den Titel bei der Europameisterschaft. In der deutschen Mannschaft staden damals Ron-Robert Zieler, Stefan Reinartz und Dennis Diekmeier. Zu den Spielern des Turniers wurden die Zwillinge Lars und Sven Bender gewählt. In deren Fußstapfen würden Stark und Stendera nur zu gerne treten.

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Bei diesem herrlichen Treffer war der Keeper wohl gedanklich noch in der Kabine. Video

Andererseits spielte auch Richard Sukuta-Pasu ein überragendes Turnier. Heute spielt er bei Cercle Brügge in Belgien, von der A-Nationalmannschaft ist der heute 24-Jährige weit entfernt. Seine Karriere ist sicherlich auch eine Warnung an Selke, dass gerade körperlich starke Stürmer bei den Senioren ihre Probleme bekommen können, bei allen Erfolgen in der Jugend.

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