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Lewis Holtby über Verletzung: "Das Schlimmste, was ich erlebt habe"

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Holtby über seine Verletzung  

"Das Schlimmste, was ich erlebt habe“

28.01.2015, 10:40 Uhr | t-online.de

Lewis Holtby über Verletzung: "Das Schlimmste, was ich erlebt habe". Lewis Holtby bricht sich im Test gegen Eintracht Frankfurt das Schlüsselbein. (Quelle: imago/Jan Huebner)

Lewis Holtby bricht sich im Test gegen Eintracht Frankfurt das Schlüsselbein. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Hey Leute,

hier ist wieder einmal Lewis Holtby. Ich hatte eigentlich gehofft, Euch an dieser Stelle vom anstrengenden Trainingslager in Dubai und der Vorfreude auf den Rückrundenstart mit dem HSV berichten zu können. Doch leider ist alles etwas anders gekommen: Ich habe mir im Testspiel gegen Eintracht Frankfurt (3:2) das Schlüsselbein gebrochen und bin seitdem zur Tatenlosigkeit verdammt.

Mein Tagesablauf besteht derzeit aus Lymphdrainage, im Bett liegen und der Freude darüber, dass die Schmerzen langsam nachlassen. An Laufen oder Fahrradfahren ist leider noch nicht zu denken. Ich muss zwei Wochen komplett pausieren – und stand deshalb vor allem in den ersten Tagen kurz vor dem Kollaps. Ich hasse es einfach, wenn ich mich nicht bewegen kann. Dieser Zustand wird allerdings noch ein bisschen anhalten und ich muss mich in Geduld üben.

"Ich merkte, wie sich die Knochen verschoben"

Denn momentan tut alleine der Gedanken an den Zusammenprall mit Martin Lanig noch weh. Ich habe direkt in dem Moment, als der – mittlerweile ehemalige – Frankfurter auf mich drauf fiel, gewusst, dass etwas kaputtgegangen ist. Es fühlte sich an, als würde mir jemand mit dem Hammer auf die Schulter schlagen und ich merkte, wie sich die Knochen verschoben. 

Die anschließenden knapp 24 Stunden bis zur Operation waren dann tatsächlich das Schlimmste, was ich in meiner bisherigen Karriere erlebt habe. Im Stadion funktionierte der Aufzug nicht, ich musste die Treppe runtergetragen werden und eigenmächtig in den Krankenwagen einsteigen. Jede einzelne, noch so kleine Erschütterung war unglaublich schmerzhaft und ich war froh, als ich endlich im Krankenhaus war.

"Traue Beister einiges zu"

Die OP ist dann glücklicherweise problemlos verlaufen, die Ärzte haben einen guten Job gemacht und unser Mannschafts-Doc war immer an meiner Seite. Trotzdem saß der Frust natürlich zunächst tief. Ich war hochmotiviert für das nächste halbe Jahr und werde nun erst einmal zusehen müssen. Eine genaue Prognose, wie lange der Heilungsprozess dauern wird, kann ich noch nicht abgeben – ihr könnt aber sicher sein, dass ich schnellstmöglich wieder auf dem Platz stehen und am liebsten schon nächste Woche wieder meine Fußballschuhe anziehen würde. 

Meinen Job auf dem Platz werden jetzt aber erst einmal andere übernehmen müssen. Und zumindest dabei habe ich ein gutes Gefühl. Ich war bis zum letzten Tag im Trainingslager dabei und konnte (oder musste) mir ein Bild von der Mannschaft aus der Zuschauerperspektive machen. Wir haben zwar leider einige Verletzte, aber die Jungs sind heiß - und vor allem Maxi Beister traue ich in der Rückrunde einiges zu. Er ist nach fast einem Jahr Verletzungspause wieder voll da und so schon fast ein Neuzugang für uns.

Ich für meinen Teil hoffe, dass ich schon bald wieder gemeinsam mit ihm auf dem Platz stehen werde. Ein ganzes Jahr wird es bei mir zum Glück ja definitiv nicht dauern. Jetzt am Samstag gegen den 1. FC Köln bleibt mir allerdings nur, dem Team als Fan die Daumen zu drücken.

Ich hoffe, das macht ihr auch.

Auf drei Punkte und eine erfolgreiche Rückrunde!

Bis zum nächsten Mal!

Euer Lewis

HSV-Profi Lewis Holtby berichtet in seinem Blog für T-Online.de und Red Bull vom Geschehen auf den großen und kleinen Plätzen der Republik und dem, was ihn abseits des Platzes bewegt.

Links zu Lewis Holtby:

Lewis Holtby bei Facebook und Twitter
News, Videos und Fotos zu Holtby, Vettel, Pastrana und Co. bei redbull.de

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