Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > 3. Liga >

Schwere Krawalle bei Münster gegen Osnabrück

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Ausschreitungen auch in Dresden  

Schwere Krawalle bei Münster gegen Osnabrück

08.02.2015, 12:41 Uhr | dpa, sid

. Nach dem Derby eskaliert die Gewalt im Block des VfL Osnabrück. (Quelle: dpa)

Nach dem Derby eskaliert die Gewalt im Block des VfL Osnabrück. (Quelle: dpa)

Bei Dynamo Dresdens Geisterspiel gab es Ärger vor dem Stadion, bei Preußen Münster spielten sich nach dem gewonnenen Nachbarschafts-Duell gegen den VfL Osnabrück hässliche Szenen ab: Fan-Gewalt rings um zwei Stadien hat den 24. Spieltag der 3. Liga überschattet. In Münster sorgten Osnabrücker Anhänger nach dem Schlusspfiff für Ausschreitungen. Insgesamt wurden mindestens 40 Personen verletzt, darunter sowohl Ordner und Polizisten als auch Fans des VfL.

Während vor dem Spiel bereits ein Polizist durch einen gezielten Böller-Wurf von Preußen-Anhängern verletzt worden war, eskalierte die Situation nach Münsters 2:0-Erfolg. Bei einer Attacke auf Mitglieder des Ordnungsdienstes im Stadion warfen VfL-Krawallmacher unmittelbar nach Spiel eine Mülltonne, brennende Bengalos und weitere Gegenstände.

Die Polizei musste Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzen. Dabei wurden nach Angaben der "Neuen Osnabrücker Zeitung" mindestens zehn Ordner sowie eine Polizistin verletzt. Die Beamtin war von einer Flasche getroffen worden.

Zwei Standards entscheiden Partie

Das Derby war von beiden Vereinen vorher unter das Motto "Westfälischer Friede" gestellt worden. Doch friedlich blieb es nicht einmal auf dem Platz. Schiedsrichter Markus Schmidt zeigte acht Gelbe Karten. Sportlich sorgte Amaury Bischoff für die Entscheidung, die Münster auf den direkten Aufstiegsplätzen bleiben lässt. Der Mittelfeldspieler (65./75.) traf zunächst per Freistoß, dann per Foulelfmeter. "In der Halbzeit habe ich den Jungs gesagt, dass wir mehr Freistöße brauchen. Ich freue mich, dass mir so ein Traumtor gelungen ist", sagte Bischoff.

Dresden musste gegen Rot-Weiß Erfurt vor leeren Rängen spielen - die Quittung für wiederholte Ausschreitungen seiner Anhänger. Doch ruhig blieb es nicht, vor dem Stadion lieferten sich 300 Fans Rangeleien mit der Polizei. "Das war nicht das übliche Klientel, keine Hooligans oder Ultras, sondern ganz normale Fans", sagte Polizeisprecher Steffen Kühnel dem MDR. Die Partie verlor Dresden mit 0:1.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Schwergewicht 
Pakistaner wiegt 440 Kilo und will noch mehr

Der 24-jährige Pakistaner präsentiert sich sportlich. Im Internet wird über die Echtheit der Körperfülle diskutiert. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
BONITA Sale: Aktuelle Looks zu Top-Preisen

Sichern Sie sich Ihre Lieblingsartikel mit bis zu 50 % Rabatt! Jacken, Strick, Blusen u. v. m. bei BONITA. Shopping

Shopping
Markenmäntel: wärmende Begleiter für kalte Zeiten

Für jedes Wetter ein passender Mantel: von kurz bis lang, von Daune bis Wolle. auf otto.de

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILAbout Youdouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal