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Jansen, Pannewitz & Co.: Diese Fußball-Karrieren endeten kurios

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Jansen, Pannewitz und Co.  

Diese Profi-Karrieren endeten kurios

25.07.2015, 08:20 Uhr | nh, t-online.de

Jansen, Pannewitz & Co.: Diese Fußball-Karrieren endeten kurios. Marcell Jansen (li.) und Kevin Pannewitz - zwei Ex-Profis, die nun im Alltag angekommen sind. (Quelle: imago/DeFodi/Christian Schroedter)

Marcell Jansen (li.) und Kevin Pannewitz - zwei Ex-Profis, die nun im Alltag angekommen sind. (Quelle: DeFodi/Christian Schroedter/imago)

Marcell Jansens Entschluss die Fußballschuhe an den Nägel zu hängen überraschte viele. Mit 29 Jahren, früher wurde das noch als bestes Fußballer-Alter angesehen, entschied sich der Ex-Nationalspieler gegen einen Vertrag bei einem neuen Verein und für das Karriereende. Der Grund: Jansen wollte nach dem HSV für keinen anderen Klub mehr spielen. Mit dieser ungewöhnlichen Entscheidung steht er jedoch nicht allein, auch andere Fußballprofis zogen aus auf den ersten Blick kuriosen Gründen einen Schlussstrich unter ihre Profikarriere.

Für Jansen zählte jedoch nicht nur alleine die Vereinstreue zu seinen Ex-Klubs HSV und Borussia Mönchengladbach. Der ehemalige Linksaußen träumt nun davon, ein eigenes Startup zu gründen. Durch das verdiente Geld in der Bundesliga hat Jansen die freie Auswahl, wo er sein Geld hinein investieren möchte. Wenn es dann zur Unternehmensgründung kommt, gilt all sein Einsatz dem neuen Job, wie er der "Bild"-Zeitung verriet: "Mit 100 Prozent Leidenschaft, da brenne ich."

Pannewitz will Müllmann werden

Auch Kevin Pannewitz ist kein Fußball-Profi mehr. Einst als großes Talent und kommender Nationalspieler von Felix Magath aus Rostock nach Wolfsburg geholt, ist die Karriere des 23-Jährigen bereits wieder vorbei. Nach nur einem Jahr bei den Wölfen ging es für Pannewitz schon zum Regionalliga-Klub Goslarer SC. Zu viel Übergewicht sorgte dafür, dass der Mittelfeldspieler nie eine Chance beim Bundesligisten erhielt.

Da es auch in Goslar nie richtig lief zog Pannewitz einen radikalen Schlussstrich - und wechselte in die 6. Liga zur VSG Altglienicke. Schluss mit der Profi-Karriere. Nun kickt er in Berlin, ist zu seiner Familie zurück gezogen und will in einen normalen Alltag starten. "Ich habe mit allem abgeschlossen, ich will jetzt ein bodenständiges Leben führen", sagte er im Gespräch mit der "Bild am Sonntag".

Zu diesem Leben gehört auch ein Job. Und den hat Pannewitz gefunden: Er möchte Müllmann werden. "Arbeitsbeginn wäre morgens um 6.30 Uhr. Früher bin ich um die Zeit schlafen gegangen", scherzte er. Auch an seiner früheren Berufseinstellung - Fast Food und Discobesuche gehörten oftmals dazu - scheiterte die Profikarriere des gebürtigen Berliners. Nun geht's in den geregelten Alltag.

Der Student Tobias Rau

Dort ist Tobias Rau bereits angekommen. Mit 27 Jahren entschied er sich für das abrupte Karriereende als Profi. Und das, obwohl er nach Stationen in Braunschweig und Wolfsburg einst gar beim FC Bayern München kickte. Dort konnte er sich jedoch nicht durchsetzen, wechselte danach zu Arminia Bielefeld und hörte am Ende ganz auf.

Sein Wunsch damals: ein Lehramtsstudium. Heute ist Fußball für Rau nur noch ein Hobby. Er kickt in der Kreisklasse B und macht gleichzeitig seinen Master-Abschluss in Sportwissenschaft und Biologie an der Universität in Bielefeld.

Väterlicher Betrieb statt Karriere bei den Bayern

Abrupt endete ebenfalls Jörg Butts Karriere. Jedoch nicht als Spieler, der hütete noch mit 36 Jahren den Kasten, sondern danach. Butt sollte im Anschluss an seine aktive Zeit eigentlich Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des FC Bayern werden. Nach nur einem Monat schmiss der Ex-Keeper jedoch bereits hin. Einen festen Job beim FC Bayern aufgeben - das würden sicher nicht viele machen.

"Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich auch mal außerhalb des Fußballs etwas machen möchte", verriet Butt im Gespräch mit "hsv.de" und hielt sich dran. Heute arbeitet er im Betrieb seines Vaters im niedersächsischen Großenkneten. Durch seine Tätigkeit in der Firma ist er jedoch häufig im süddeutschen Raum unterwegs, wohnt gar noch in München. Butt hat zwar einen B-Trainerschein gemacht, mit Fußball hat er heute dennoch nicht mehr viel am Hut.

Das unschöne Karriereende von Tim Wiese

Das Karriereende von Tim Wiese ist ebenfalls nicht lange her. Dafür war es umso kurioser. Manche würden auch sagen: unschöner. Der Torwart wollte im Herbst seiner Karriere bei der TSG Hoffenheim noch einmal an alte Klasse anknüpfen. Aus Bremen kommend konnte der damalige Nationaltorwart im Kraichgau jedoch nie überzeugen, wurde erst auf die Bank versetzt, später aus dem Kader gestrichen und am Ende ganz vom Training ausgeschlossen. Ein beispielloser Niedergang.

Einen anderen Verein fand Wiese danach nicht mehr. Der Torwart blieb auf der Gehaltsliste von 1899, verbrachte seine Zeit jedoch nur noch im Kraftraum und nicht mehr auf dem Rasen. Heute hat er Abstand vom Fußball-Geschäft gewonnen, steigt eventuell sogar in die Wrestling-Szene ein. Eines wird jedoch allen Fans im Gedächtnis bleiben, wenn sie seinen Namen hören: sein kurioses Karriereende.

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