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Ex-Schiri Kinhöfer: "Franck Ribéry ist eine tickende Zeitbombe"

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Ex-Schiri Kinhöfer kritisiert Bayern-Star  

"Franck Ribéry ist eine tickende Zeitbombe"

22.08.2016, 11:07 Uhr | t-online.de

Ex-Schiri Kinhöfer: "Franck Ribéry ist eine tickende Zeitbombe".  (Quelle: imago/Sven Simon)

Franck Ribéry lässt sich schnell von seinen Gegnern provozieren. (Quelle: Sven Simon/imago)

So genial Franck Ribéry als Fußballer ist, so schnell lässt er sich von Gegenspielern provozieren und zu einer unsportlichen Aktion verleiten. Ex-FIFA-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer sieht den Franzosen daher als tickende Zeitbombe.

Nur knapp eine Woche nach seiner Tätlichkeit im Supercup gegen den Dortmunder Felix Passlack, ist Franck Ribéry wieder aufgrund einer unschönen Aktion in den Mittelpunkt gerückt. Im Pokalspiel gegen Jena drückte der Franzose seinen Gegenspieler Matthias Kühne nach einem hart geführten Zweikampf Richtung Boden. Allerdings nimmt Kühne den Bayern-Spieler in Schutz: "Man sollte das nicht überbewerten. Ich denke schon, dass er den Ellenbogen eingesetzt hat, aber es war alles im Rahmen beziehungsweise keine unfaire Aktion."

"Das kann eine Taktik sein"

Ex-Schiedsrichter Kinhöfer sieht in hart geführten Zweikämpfen durchaus ein Mittel, um Ribéry seiner Spielstärke zu berauben. In der "Bild am Sonntag" sagt Kinhöfer: "Franck Ribéry ist eine tickende Zeitbombe. Er wird natürlich auch oft gefoult, ist aber auch sehr leicht reizbar. Das versuchen Gegner auszunutzen, indem sie ihn bewusst provozieren – das kann eine Taktik sein."

Generell hätten Schiedsrichter Offensivspieler wie Ribéry im Blick, da sie meist an entscheidenden Aktionen beteiligt seien. Zudem sei jeder Referee gewillt, keine Fehler zu machen. "Denn man sieht, was passiert, wenn man eine Szene übersieht wie die Tätlichkeit im Supercup. Da hast du sofort Alarm im Stadion, und das Spiel ist schwieriger zu leiten", so Kinhöfer weiter.

"Die Frage ist, ob er noch bereit ist, dazuzulernen"

Ob wir auch in der kommenden Saison erneute Ausraster des französischen Dribblers sehen, liege nicht nur allein am Franzosen: "Die Frage ist, ob er in seinem Alter noch bereit ist, dazuzulernen. Man muss auch den Verein in die Pflicht nehmen, auf ihn einzuwirken.“

Beim FC Bayern sieht man sich allerdings noch nicht dazu genötigt, Ribéry zu maßregeln. Trainer Carlo Ancelotti lobte ihn stattdessen für seinen Auftritt in Jena: "In diesem Spiel hat Ribéry nichts Spezielles gemacht. Dieses Mal hat er nicht reagiert, hat die ganze Zeit korrekt gespielt."

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