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EM 2024 Bewerbung: Türkei ist erster Konkurrent für Deutschland

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Erster Konkurrent für DFB  

Die Türkei bewirbt sich um die EM 2024

15.02.2017, 10:09 Uhr | sid

EM 2024 Bewerbung: Türkei ist erster Konkurrent für Deutschland. Die Türkei bewirbt sich um die Austragung der EM 2024. (Quelle: imago/Seskim Photo)

Die Türkei bewirbt sich um die Austragung der EM 2024. (Quelle: Seskim Photo/imago)

Die Türkei ist der erste Konkurrent des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bei der Bewerbung um die EM 2024. "Wir werden unsere Papier einreichen", sagte der türkische Verbandsboss Yildirim Demiroren während einer Pressekonferenz in der Verbandszentrale.

Sportminister Akif Cagatay Kilic äußerte: "Ich hoffe, dass daraus etwas Wundervolles für unser Land entstehen kann." Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan habe die Bewerbung offiziell abgesegnet.

"In der Lage, jedes große Sportereignis zu organisieren"

"Die Türkei hat in den letzten Jahren große Schritte nach vorne gemacht", sagte Kilic: "Wir sind in der Lage, jedes große Sportereignis zu organisieren." Die offiziellen Interessensbekundungen müssen bis zum 3. März bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) eingegangen sein.

Neben der deutschen und der türkischen Bewerbung wird über eine Kandidatur der skandinavischen Länder spekuliert. Die Entscheidung über die Ausrichtung fällt das UEFA-Exekutivkomitee im September 2018.

Mit welchen Stadien bewirbt sich der DFB?

Die Türkei hatte sich bereits erfolglos um die EM 2016 beworben, die Abstimmung gewann damals Frankreich denkbar knapp mit 7:6 Stimmen. Vor der Wahl der Ausrichter für die paneuropäische EM 2020, die in 13 Städten stattfindet, hatte die Türkei ihre Bewerbung etwas überraschend zurückgezogen.

Das DFB-Präsidium hatte am 20. Januar die offizielle deutsche Bewerbung beschlossen. Beim DFB geht es bereits darum, mit welchen zehn Stadien der Verband ins Rennen gehen will. Bis Freitag müssen die Bewerberstädte ihre Bereitschaft erklären. Knapp 20 Stadien würden derzeit die Bedingung einer "Netto-Sitzplatzkapazität" von mindestens 30.000 Plätzen erfüllen. Am 15. September will der DFB die zehn Stadien benennen.

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