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Eden Hazard tritt Balljungen: Tweet sorgt für weiteren Ärger

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Liga-Pokal 2013  

Hazard attackiert Balljungen

24.01.2013, 17:14 Uhr | t-online.de, sid

Eden Hazard tritt Balljungen: Tweet sorgt für weiteren Ärger. Eden Hazard (re.) wird vom Platz geschickt.  (Quelle: Reuters)

Eden Hazard (re.) wird vom Platz geschickt. (Quelle: Reuters)

Eklat im englischen Liga-Pokal. Ein Ausraster von Superstar Eden Hazard hat das Halbfinal-Aus des FC Chelsea London gegen Swansea City überschattet. Der Belgier, der im Sommer für 40 Millionen Euro vom OSC Lille an die Stamford Brige gewechselt war, leistete sich beim 0:0 der Blues im Rückspiel bei Swansea in der 80. Minute eine grobe Tätlichkeit gegen den Balljungen Charlie Morgan.

Nachdem der Ball ins Aus gerollt war, hatte Morgan offensichtlich keine Eile, das Spielgerät wieder rauszurücken, sondern legte sich stattdessen auf die Kugel. Da trat Hazard den Teenager in den Bauch, der Junge krümmte sich anschließend vor Schmerzen.

Twitter-Nachricht könnte Folgen haben

Morgan konnte anschließend zwar weitermachen, doch für Hazard war das Spiel nach einer Roten Karte zu Ende. Doch für Wirbel sorgte nicht nur der fiese Tritt, sondern auch ein Tweet, den der Balljunge einige Stunden vor dem Spiel geschrieben hatte. "The king of all ballboys is back making his final appearance #needed #for #timewasting" ("Der König aller Balljungen ist zurück für seinen letzten Einsatz #gebraucht #fürs #Zeitschinden"), twitterte der Junge, dessen Vater Martin Morgan Mitglied der Chefetage des Premier-League-Klubs ist.

Swansea teilte auf seiner Internetseite mit, das sowohl Charlie als auch Martin Morgan noch in der Nacht nach dem Spiel von der walisischen Polizei zu dem Vorfall befragt wurden. Demnach habe Morgan nicht vor, juristisch gegen Hazard vorzugehen, noch droht ihm selbst wegen des Tweets Ungemach. Hazard hingegen muss mit einer Sperre von mindestens drei Spielen rechnen.

"So etwas kann man einem Jungen nicht antun"

Die Tätlichkeit sorgte auf dem Feld für Wirbel. "So etwas kann man einem Jungen nicht antun", sagte Swansea-Kapitän Ashley Williams. Sein Coach schlug in die gleiche Kerbe. "Ich denke, Hazard wird die Szene bereuen, wenn er sie noch einmal sieht. Der Balljunge hätte den Ball direkt rausgeben sollen, aber er wurde erst geschubst und dann getreten", sagte Swansea-Trainer Michael Laudrup.

Hazard selbst versuchte, seinen Ausraster zu rechtfertigen: "Der Junge hat sich mit seinem ganzen Körper auf den Ball gelegt. Ich habe nur versucht, den Ball rauszuschießen. Es tut mir leid, ihn getroffen zu haben. In der Umkleide haben wir uns kurz unterhalten, es tut uns beiden leid." "Beide haben sich entschuldigt. Sie wissen, dass sie sich falsch verhalten haben", sagte Chelsea-Coach Rafael Benitez.

Tremmel als sicherer Rückhalt

Nach dem Match spielte somit der Finaleinzug der Waliser mit dem deutschen Keeper Gerhard Tremmel zunächst einmal nur eine untergeordnete Rolle. Das Hinspiel hatte Swansea an der Stamford Bridge in London überraschend mit 2:0 gewonnen. Der Ex-Cottbus-Keeper Tremmel, der im Liga-Pokal bei Swansea gesetzt ist, hatte zuvor vom "größten Spiel meiner Karriere" gegen den Champions-League-Sieger gesprochen. Der 34-Jährige erwies sich einmal mehr als beeindruckender Rückhalt des Teams von Coach Michael Laudrup.

Der einzige walisische Premier-League-Klub spielt nun um den ersten großen Titel in der 101-jährigen Vereinsgeschichte. Die "Swans" treffen am 24. Februar in Wembley auf den Sensations-Finalisten Bradford City: Der Viertligist hatte sich gegen Aston Villa durchgesetzt. Der Sieger des Endspiels qualifiziert sich für die Gruppenphase der Europa League 2013/2014.

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