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Louis van Gaal tritt gegen den FC Bayern München nach

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Seitenhieb gegen Hoeneß  

Van Gaal tritt erneut gegen den FC Bayern nach

03.09.2014, 18:33 Uhr | t-online.de

Louis van Gaal tritt gegen den FC Bayern München nach. Louis van Gaal hat wieder einmal gegen seinen Ex-Klub Bayern München nachgetreten. (Quelle: imago/Sportimage)

Louis van Gaal hat wieder einmal gegen seinen Ex-Klub Bayern München nachgetreten. (Quelle: Sportimage/imago)

Manchester Uniteds Trainer Louis van Gaal hat seine Entlassung beim FC Bayern München offenbar auch drei Jahre später noch immer nicht überwunden. Angesprochen auf den Fehlstart mit dem englischen Rekordmeister in der Premier League, konnte sich van Gaal einen neuerlichen Seitenhieb gegen seinen Ex-Klub und dessen damaligen Präsidenten Uli Hoeneß jedenfalls nicht verkneifen.

"Bei den Bayern hätte ich zu diesem Zeitpunkt längst zum Rapport antreten müssen. Bei Hoeneß. Und was machen die Leute bei United? Sie kaufen weitere Spieler ein. Sie unterstützen mich und vertrauen mir. Auch als Mensch", sagte der 63-Jährige der niederländischen Zeitung "Telegraaf".

Van Gaal hatte die Bayern von 2009 bis 2011 trainiert und gewann mit ihnen 2010 das Double. Im gleich Jahr stand er mit dem FCB im Champions-League-Finale, unterlag Inter Mailand aber mit 0:2. 2011 folgte dann die Trennung. Der Niederländer sollte die Saison eigentlich zu Ende führen, wurde kurz vor Saisonschluss dann aber doch beurlaubt. Trennungsgrund seien "unterschiedliche Auffassungen über die strategische Ausrichtung des Klubs gewesen".

Hoeneß: Van Gaal hält sich für Gott-Vater

Ein Jahr nach seiner Entlassung rechnete van Gaal dann gnadenlos mit dem FC Bayern und insbesondere mit Hoeneß ab. "Der Einzige im Klub, der immer auf meinen Abschied gedrängt hat, war Uli Hoeneß. Kein anderer. Darum wird auch keine weitere Zusammenarbeit mehr zwischen uns beiden möglich sein", sagte er der "Sport Bild". "Ein Cheftrainer muss mit seinem Stab die Spieler beurteilen, weil er sie täglich in der Kabine und auf dem Platz sieht. Der Präsident kann das nicht, weiß auch nicht, was in der Mannschaft wirklich passiert. Darum sollte er sich nicht einmischen."

Ein Konter von Hoeneß folgte im März des vergangenen Jahres im "Telegraaf": "Sein Problem ist, dass Louis sich nicht für Gott hält, sondern für Gott-Vater. Bevor die Welt existierte, war Louis schon da. So wie er die Welt sieht, funktioniert sie nicht", sagte Hoeneß damals. Ob Hoeneß nach Verbüßen seiner Haftstrafe noch einmal zum Gegenschlag ansetzt, wird sich zeigen.

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