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Bungee Jumping: Die Physik des Bungees

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Bungee Jumping: Die Physik des Bungees

16.06.2010, 14:06 Uhr | tb

Bungee Jumping: Die Physik des Bungees . Bungee Jumping ( Foto: Jason baxter )

Bungee Jumping ( Foto: Jason baxter )

Für zahlreiche Freizeitsportler und Adrenalinjunkies ist es der ultimative Kick – ein Sprung am Gummiseil in einen möglichst furchterregenden Abgrund. Zurück geht dieser Sport auf die Ureinwohner der Pentecost-Insel im Pazifik. In den 70er Jahren wurden die waghalsigen Sprünge dann weltweit bekannt und beliebt, wobei anstelle der ursprünglichen Lianen stabile Gummiseile verwendet wurden. Mittlerweile gibt es kaum noch einen Berg, eine Brücke oder einen Turm, der noch nicht von den Bungee-Springern erobert wurde. Dabei dauert das ganze Vergnügen nur wenige Sekunden und teilt sich physikalisch betrachtet in mehrere Phasen.

Bungee Jumping: Die Freifallphase

Die Sicherheit des Springers hat natürlich oberste Priorität beim Bungee Jumping. Das Gummiseil muss in einem perfekten Zustand sein und darf sich während des Sprungs keinesfalls verdrehen. Das Kletterseil am unteren Ende muss in Länge und Haltbarkeit genau an das Körpergewicht des Springers angepasst werden. Wenn sich der Sportler dann von der Plattform abstößt, folgt zunächst natürlich der freie und vorerst ungebremste Fall in die Tiefe. Viele Springer erleben dabei einen starken Adrenalinschub. Nach der Freifallphase beginnt das Gummiseil, sich zu dehnen und absorbiert dabei die Fallenergie des Springers, der dadurch innerhalb weniger Augenblicke sanft, aber stetig abgebremst wird. Je nach Länge des Gummi- und des Kletterseils stoppt der Springer dann kurz vor dem Boden oder auch erst nach dem Eintauchen in ein Gewässer.

Bungee Jumping: Die Reboundphase

Wenn der Springer beim Bungee Jumping seinen tiefsten Fallpunkt erreicht hat, folgt die so genannte Reboundphase. Das Gummiseil will in seine ursprüngliche Form zurück und zieht dabei den Springer beinahe ruckartig wieder mit nach oben. Dabei liegt der maximal erreichbare Punkt zwar unter dem Absprungpunkt, ist aber dennoch hoch genug, um eine weitere Freifallphase einzuleiten. Der Springer kann also beim Bungee Jumping mehrere Rebounds erleben, bevor das Sprungseil die Energie vollständig absorbiert hat und zu seiner ursprünglichen Länge zurückkehrt.

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