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Trauer um Sarah Burke: Muss die Familie zahlen?

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Sarah Burke war bei ihrem Unfall offenbar nicht versichert

20.01.2012, 15:58 Uhr | t-online.de, dpa

Die Herausforderung war ihr Leben, das hohe Risiko ihr Tod: Neun Tage nach dem schweren Trainingssturz ist Sarah Burke, die Ikone des Ski-Freestyle, in einer Klinik in Salt Lake City gestorben. Ihr Tod könnte für die trauernde Familie nun aber auch finanziell ein großer Schock werden. Wie die kanadische Zeitung "National Post berichtet", müssen die Angehörigen nicht nur den Verlust ihrer Tochter und ihrer Ehefrau verkraften, sondern zudem auch die Krankenhauskosten von 550.000 US-Dollar (rund 425.000 Euro) stemmen.

Grund: Der Unfall geschah bei einem Event ihres Sponsors, weshalb die 29-Jährige nicht durch den kanadischen Freestyle-Verband CFSA versichert war. Athleten sind generell nicht über den Verband versichert, wenn sie außerhalb von Verbandswettbewerben starten. Peter Judge, Geschäftsführer des Kanadischen Freestyle-Ski-Verbandes (CFSA), betonte, dass es ihn überraschen würde, wenn der ausrichtende Sponsor keine Versicherung abgeschlossen habe.

IOC richtet Spendenkonto ein

Die internationale Ski-Gemeinschaft will das aber nicht so stehen lassen. Neben vielen Trauerbekundungen erreichten die Familie bereits Aufrufe, über ein Spendenkonto (www.giveforward.com/sarahbure) des Internationalen Olympische Komitees (IOC) und Kanadas Nationalem Olympischen Komitee zu helfen. Ersten Meldungen zufolge soll bereits eine Summe in fünfstelliger Höhe eingegangen sein.

Die Kanadierin wurde nur 29 Jahre alt. Sie war "im Kreise ihrer Liebsten friedlich gestorben", hatte die Familie vom Donnerstag mitgeteilt. Burke war am 10. Januar beim Training in Park City mit dem Kopf aufgeschlagen und einen Tag später operiert worden. Nach einem Herzstillstand sei es zu "schweren, irreparablen Gehirnschäden" wegen Mangels an Sauerstoff und Blut gekommen. "In Abstimmung mit Sarahs Wünschen wurden ihre Organe und Gewebe gespendet, um das Leben anderer zu retten."

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