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Der härteste Berglauf der Alpen: der Gore-Tex Transalpine-Run

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"Heaven & Hell": Das härteste Alpen-Bergrennen

14.02.2012, 15:41 Uhr | Hanna Engler, trax.de

Der härteste Berglauf der Alpen: der Gore-Tex Transalpine-Run. Beim Gore-Tex Transalpine-Run über die Alpen laufen - bis an seine Grenze. (Quelle: Kelvin Trautmann)

Über die Alpen: Auch bei Sonne ist der Gore-Tex Transalpine-Run wohl einer der härtesten Etappen-Bergläufe der Welt. (Quelle: Kelvin Trautmann)

Acht Tage, 320 Kilometer, 15.000 Höhenmeter. Wahnsinn? Oder Herausforderung? Die, für die es letzteres ist, die sind nicht allein. Immer paarweise wird der Gore-Tex Transalpine-Run absolviert und führt dabei in acht Etappen über die Alpen. Der Berglauf gilt als einer der härtesten und anspruchsvollsten der Welt - bei den Distanzen glaubt man das gern. Um sich selbst davon zu überzeugen, kann jeder ab 18 Jahren vom 1. bis zum 8. September 2012 daran teilnehmen. Oder erst mal die 60-minütige Dokumentation "Heaven & Hell" ansehen. Die Filmemacher Miriam Jakobs und Gerhard Schick haben zwei Teams während des Wettkampfs begleitet und eindrucksvolle Momente zwischen Spaß und Schmerz festgehalten. Termine der Roadshow sind ab Mitte Februar auf der Veranstaltungshomepage zu finden - bei uns finden Sie in der Linkliste bereits den Videotrailer und in der Foto-Show einen Eindruck vom Transalpinen Lauf 2011.

„No guts - no glory“

Übersetzt in etwa „Kein Mumm, keine Ehre“. So beschreibt Wolfgang Pohl, der für die Streckenplanung des Gore-Tex Transalpine-Run verantwortlich ist, die Herausforderung des Alpen-Etappenlaufs. Egal ob du Berg-, Marathon- oder Triathlon-Läufer oder auch Nordic Walker bist, Profi oder ambitionierter Hobbyläufer. Der Transalpine-Run steht allen Freiluftsportlern offen, nur alpin erfahren sollte man sein und zu zweit, denn gewertet wird das Zweierteam. Seit 2005 wird der Transalpine Lauf durchgeführt, jedes Jahr wechselnd auf der Ost- oder der Westroute durch die Alpen, aber noch nie war die Strecke etwas für Anfänger. Die Distanzen bewegen sich zwischen 215 Kilometern (erstes Rennen 2005) und 320 Kilometern (dieses Jahr) in der Horizontalen und 9200 (erstes Rennen) bis 17.700 (bisheriger Maximalwert im Jahre 2010) Höhenmetern, die in acht Etappen zurückgelegt werden müssen. Die täglichen Kilo- und Höhenmeter variieren von Etappe zu Etappe, über 3000 Meter hohe Gipfel und steile Bergpässe des Alpenhauptkamms warten auf die Läufer, aber natürlich auch traumhafte Bergtäler und Alpenlandschaften zum Staunen. Die Naturschönheit gepaart mit dem Ansporn der Extremleistung und das professionelle, internationale Umfeld machen den Gore-Tex Transalpine-Run zu einem immer beliebteren Berglauf - seit dem Premierelauf sind die 250 Startplätze (insgesamt also 500 Läufer aus bis zu 25 verschiedenen Ländern) Jahr zu Jahr früher ausgebucht.

Der Gore-Tex Transalpine-Run 2012: Das Streckenprofil

In diesem Jahr wird vom 1. bis zum 8. September auf der Ostroute von Ruhpolding (Deutschland) über Kitzbühel (Österreich) bis nach Sexten (Italien) geackert und geschwitzt. Durch die landschaftlich beeindruckende Alpenstrecke müssen die Zweierteams nach vorläufigen Berechnungen rund 320 Kilometer, etwa 15.000 Höhenmeter im Aufstieg und 14.500 Höhenmeter im Abstieg zurücklegen. Tagestappen von über 40 Kilometer und über 2200 Höhenmeter stehen für die Bergläufer auf dem Programm. In acht Tagen und acht Etappen werden neun Orte (Ruhpolding, St. Johann, Kitzbühel, Neukirchen am Großvenediger, Prettau/Ahrntal, Sand in Taufers, St. Vigil, Niederdorf im Pustertal, Sexten) durchquert und dabei Leistungen bis an die Grenze abgefordert: ein intensives Erlebnis und einmaliges Gefühl, wenn man nach acht Tagen Plackerei durch das Ziel läuft. Gestartet wird jeweils morgens um sieben oder acht Uhr, die schnellsten Läufer werden um 13 Uhr erwartet und um 18 Uhr die letzten. Bei schlechten Wetterbedingungen wird der Zielschluss auch mal verlängert. Nach Ankunft im jeweiligen Etappenort warten Pasta-Party und Ehrung der Tagessieger.

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Die Teilnehmer

Starten kann grundsätzlich jeder, der volljährig ist. Es gibt keine Qualifikationsläufe. Allerdings weisen die Veranstalter von Plan B ausdrücklich darauf hin, dass der Alpen-Etappenlauf unter extremen Bedingungen mit teilweise hochalpinen Passagen stattfindet, die von den Teilnehmern spezielle Kenntnisse und eine sehr gute physische Belastbarkeit abfordern. Aus 25 Nationen aus aller Welt kommen die Bergläufer, die in fünf verschiedenen Kategorien starten können: Women, Men, Mixed, Master-Men (die männlichen Partner sind zusammen über 80 Jahre alt) und Senior-Master-Men (beide Läufer sind zusammen über 100). Auf der Veranstaltungshomepage werden auch Partner vermittelt. Die Ausrede, man würde ja teilnehmen, hätte aber leider keinen Partner, fällt also flach. Eine Anmeldung ist bis zur vollständigen Vergabe aller 250 Startplätze möglich, im Dezember waren bereits 150 Teams registriert.

Preis und Leistungen

Das Startgeld liegt bei 1390 Euro pro Team, das heißt 695 Euro pro Person. Darin inkludiert sind: ein Kartensatz der Transalpine-Run-Route, ein Roadbook, Dinnerparty in jedem Etappenort, acht Mal Verpflegung (Energieriegel, Früchte, Sportgetränke) an den Kontrollpunkten (pro Etappe zwei bis drei) und am Etappenziel, ein Teilnehmer-T-Shirt, eine Sporttasche (für das Gepäck), ein Finisher-Shirt und Medaille (nur für Teilnehmer, die alle Etappen bis ins Ziel gelaufen sind), Startnummern und tägliche Zeitnahme, Gepäcktransport von Etappenort zu Etappenort, Veranstaltungszeitung und eine Woche Parken im Startort. Zusätzlich kommen Kosten für Übernachtung und Frühstück. Geschlafen wird entweder im Transalpine-Run-Camp (19 Euro pro Nacht inklusive Frühstück) oder in einer anderen Schlafmöglichkeit vor Ort, die von Hotel bis Schulturnhalle reichen kann und selbst organisiert werden muss  (Hilfe bieten die Veranstaltungshomepage und Fremdenverkehrsämter der Etappenorte). Für den Bustransfer vom Zielort Sexten zum Startort Ruhepolding und zum Flughafen in München werden 50 Euro extra berechnet (nach Voranmeldung). Die Gewinnsumme von insgesamt 14.000 Euro wird unter den Gesamtsiegern der jeweiligen Kategorie aufgeteilt, darüber hinaus werden Sachpreise vergeben.

Weitere Informationen

Auf der Webseite des Trailrunning-Events gibt es verschiedene Hilfen für den angehenden Berg-Extremläufer. Von  Angeboten für ein Trainingscamp über einen Trainingsplan für den Wettkampf zum Downloaden bis hin zur Partnersuche und dem Anmeldungsformular: www.transalpine-run.com.

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