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Formel 1: Sebastian Vettel für Überholmanöver bestraft - Alonso siegt

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Vettel für Überholmanöver bestraft, Sieg für Alonso

23.07.2012, 08:55 Uhr | t-online.de

Formel 1: Sebastian Vettel für Überholmanöver bestraft - Alonso siegt. Shakehands nach dem Rennen: Fernando Alonso (li.) und Sebastian Vettel. (Quelle: Reuters)

Shakehands nach dem Rennen: Fernando Alonso (li.) und Sebastian Vettel. (Quelle: Reuters)

Was für eine Ohrfeige für den Doppel-Weltmeister: Sebastian Vettel bekam nach seinem harten Überholmanöver gegen Jenson Button von den Rennkommissaren nachträglich eine Strafe von 20 Sekunden aufgebrummt. Damit rutschte Vettel von Rang zwei auf Rang fünf ab.

Formel 1 - Video 
Experten halten Vettels Strafe für gerechtfertigt

Danner und Wasser analysieren das Hockenheim-Rennen. Video

Der Sieg beim Großen Preis von Deutschland ging derweil an den Spanier Fernando Alonso, der sich so langsam aber sicher zum absoluten Titelfavoriten in der Königsklasse des Motorsports mausert. Benoten Sie die Leistungen der deutschen Piloten in unserer Einzelkritik!

Vettel überholt Button abseits der Strecke

Die Szene, die Vettel letztlich drei Plätze und damit wichtige Punkte im Kampf um den Titel kostete, ereignete sich unmittelbar vor Ende des Rennens auf dem Hockenheimring. Vettel lieferte sich einen harten Zweikampf mit dem Briten Jenson Button. Beim Versuch, an Button vorbeizuziehen, nutzte Vettel einen Teil der Auslaufzone. Das war nach Auffassung der Rennleitung ein klarer Regelverstoß, der dann entsprechend bestraft wurde.

"Es war gut, beim Heimrennen auf dem Podium zu stehen, aber ich muss die Entscheidung der Stewarts akzeptieren", ließ Vettel mitteilen. Der Red-Bull-Pilot wollte den wartenden Medienvertretern nichts mehr sagen und flüchtete wortlos an allen Kamerateams vorbei ins Motorhome.

Vettel: "Jenson war im toten Winkel. Ich habe ihn nicht gesehen"

Dabei hatte Vettel zuvor noch gehofft, dass die Stewarts seine Aktion in der vorletzten Runde nicht ahnden würden. "Jenson hat sich nicht beschwert", sagte er vor dem Urteil. "Ich wollte auf jeden Fall eine Kollision vermeiden. Jenson war im toten Winkel. Ich habe ihn nicht gesehen." Für Red-Bull-Teamchef Christian Horner ist "die Strafe ist dem Vergehen nicht angemessen. Aber leider war die 20-Sekunden-Strafe die einzig mögliche, die die FIA in ihrem Reglement vorgesehen hat."

Für Vettel und seinen Teamkollegen Mark Webber war bereits der Vormittag alles andere als entspannend. Jo Bauer, der Technische Delegierte der FIA, hatte im Motorenmapping von Red Bull einige Ungereimtheiten entdeckt. Teamchef Christian Horner und Chefdesigner Adrian Newey wurden einbestellt, um diese zu erklären. Zwar konnte ein Ausschluss des Teams abgewendet werden, gänzlich ausgestanden ist die Sache aber noch nicht. Beide Piloten durften also starten, Vettel von Rang zwei und Webber von Rang acht.

Hamilton mit Plattfuß zurück an die Box

Als die Startampel auf dem Hockenheimring dann endlich auf Grün sprang, sorgten Vettel und Michael Schumacher für die ersten aufregenden Momente. Während Pole-Setter Fernando Alonso an der Spitze davonzog, machte Schumacher mächtig Druck auf seinen Landsmann. Vettel aber konnte den Attacken standhalten, und so ging das Feld gemäß der Startreihenfolge durch die ersten Kurven.

Weiter hinten verlor Felipe Massa in einem Zweikampf seinen Frontflügel. Das Bauteil zerfiel in viele kleine, scharfkantige Stücke. Eines davon schien dann Lewis Hamilton zum Verhängnis geworden zu sein, der nach nur zwei gefahrenen Runden mit einem aufgeschlitzten Reifen hinten rechts zurück an die Box geschlichen kam.

Unglaubliches Manöver von Hamilton

Gerade einmal zehn Runden konnte Schumacher seinen dritten Platz behaupten - dann kamen Jenson Button und Kimi Räikkönen, die den Rekordweltmeister bis auf Rang fünf nach hinten schoben. Alonso und Vettel fuhren an der Spitze ein recht einsames Rennen, ehe Lewis Hamilton in der 36. Runde plötzlich das Führungsduo auseinander riss.

Der Brite lag auf Rang 18 und war auf frischen Reifen unterwegs, als er sich mit großen Schritten an Vettel heranpirschte. Begünstigt durch die neuen Pneus reichte Hamilton genau eine Attacke, um Vettel zu überholen. Vettel war ungehalten und machte seinem Frust per Handzeichen Luft. Dabei war alles regelgerecht, denn Hamilton rundete sich zurück - und machte dann Druck auf Alonso

Vettel überholt Button neben der Strecke

Button fuhr ein sensationelles Rennen. Von Platz sechs ins Rennen gegangen, arbeitete sich der Brite bis auf Rang drei vor. Ein perfekter zweiter Stopp brachte den Briten dann sogar an Vettel vorbei - und auch Alonso war plötzlich in Buttons Reichweite. Für einen Angriff auf den Spanier reichte es aber nicht.

Im Gegenteil. Wenige Runden vor Schluss musste er Alonso ziehen lassen und sah sich wieder von Vettel unter Druck gesetzt. In der vorletzten Runde setzte Vettel dann zum Überholen an und kassierte Button. Allerdings überholte Vettel seinen Kontrahenten neben der Strecke, was ihm die oben genannte Strafe einbrachte. Schumacher fiel aufgrund einer schlechten Reifentaktik bis auf Rang sieben zurück. Nico Rosberg erkämpfte sich einen guten zehnten Platz.

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