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Matthias Steiner: "Ein normaler Mensch hätte das nicht überlebt"

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"Ein normaler Mensch hätte das nicht überlebt"

09.08.2012, 09:43 Uhr | t-online.de

Matthias Steiner: "Ein normaler Mensch hätte das nicht überlebt". Steiner sackt unter der Last des Gewichts zusammen. (Quelle: imago)

Steiner sackt unter der Last des Gewichts zusammen. (Quelle: imago)

Matthias Steiner hat sich erstmals nach seinem Horrorunfall zu Wort gemeldet. Der 29-Jährige, der vor zwei Tagen unter der Last von 196 Kilogramm beim Gewichtheben zusammenbrach, kam mit einem blauen Auge davon. "Als die Hantel auf meinen Nacken fiel, bin ich total erschrocken. Ich war sehr froh, als ich gespürt habe, ich kann meine Beine bewegen. Später, als ich es im Fernsehen (...) noch mal gesehen habe, war ich schon schockiert“, sagte Steiner der "Bild"-Zeitung.

Nach ersten Untersuchungen konnten die Ärzte Entwarnung geben. "Sie haben mir gesagt, dass ein normaler Mensch das nicht überlebt hätte", berichtet Steiner, der weder eine gefährliche Wirbelsäulenverletzung, noch Knochenbrüche erlitt. Lediglich das Brustbein ist geprellt und ein paar Bänder gedehnt. Laut den Fachärzten wirkte eine Last von rund 600 Kilo auf Steiners Nacken.

Steiner denkt ans Aufhören

Zwei Tage nach dem Unfall geht es Steiner den Umständen entsprechend gut. Dennoch ist der Olympiasieger von Peking alles andere als unverletzt: "Die Schmerzen sind jetzt natürlich enorm. Ich bin froh, dass die Wirbelsäule in Ordnung ist. Ob ich weitermache, entscheide ich in den nächsten Wochen."

Frau Inge: "Das war ein wahnsinniger Schock!"

Inge Steiner, die Frau des Olympioniken, fuhr der Schreck besonders in die Knochen. "Das war ein wahnsinniger Schock! Wir wissen doch alle, wie empfindlich der Nacken ist! Es gibt einen libanesischen Gewichtheber, dem ist vor 20 Jahren was Ähnliches passiert, der sitzt jetzt im Rollstuhl."

Gott sei Dank konnte Steiner schnell Entwarnung geben: "Ich habe noch während des Wettkampfes meine Frau, die in der Halle saß, angerufen und ihr gesagt, dass alles in Ordnung sei."

"Nicht enttäuscht, weil ich hier gesund sitze"

Nach zahlreichen Verletzungen im vergangenen Jahr hatte Steiner in London auf eine Olympia-Medaille gehofft. "Ich bin nicht enttäuscht, weil ich hier gesund sitze", sagte Steiner, "ich habe Frau und Kind zu Hause. Es gibt auch noch ein anderes Leben."

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