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Olympia 2012: Bibiana Steinhaus patzt im Frauen-Finale

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Steinhaus übersieht klaren Elfmeter

10.08.2012, 11:20 Uhr | sid, t-online.de

Olympia 2012: Bibiana Steinhaus patzt im Frauen-Finale. Bibiana Steinhaus lag im Olympia-Finale einmal richtig daneben. (Quelle: Reuters)

Bibiana Steinhaus lag im Olympia-Finale einmal richtig daneben. (Quelle: Reuters)

Die deutsche Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus hat sich bei ihrem großen Auftritt im Olympia-Traumfinale der Fußball-Frauen zwischen Olympiasieger USA und Weltmeister Japan (2:1) einen schweren Patzer geleistet. Beim Stand von 0:1 aus Sicht der Japanerinnen verwehrte sie den Asiatinnen einen klaren Elfmeter.

Die Amerikanerin Tobin Heath hatte nach einem Freistoß den Ball im Strafraum mit der Hand gespielt. Der nicht gegebene Elfer war aber Steinhaus‘ einziger Fehler. Ansonsten zeigte die Deutsche eine gute Leistung.

Olympia-Finale größter Auftritt

Steinhaus war mit Vorschusslorbeeren nach London gereist. Die 33-Jährige pfeift als einzige Frau in der zweiten Bundesliga. Das Olympia-Finale war ihr bislang größter Auftritt - und das als einzige Deutsche. Die Nationalmannschaft hatte sich für das olympische Turnier nicht qualifiziert.

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"Bibiana ist eine außergewöhnliche Schiedsrichterin, sie ist die beste der Welt", hatte DFB-Schiedsrichter-Boss Herbert Fandel vor dem Finale gesagt: "Ich freue mich riesig für sie."

Carli Lloyd umjubelte Matchwinnerin

Steinhaus hatte auch - bis auf auf ihren Fehler in der 26. Minute - alles im Griff im rasanten Finale, in dem Carli Lloyd die USA erneut in den Olymp schoss. Die 30-Jährige erzielte beim 2:1-Sieg beide Tore (8./54.) für die Amerikanerinnen, die damit den dritten Olympiasieg in Folge und den vierten insgesamt feierten.

Vor der neuen olympischen Rekordkulisse von 80.203 Zuschauern im Londoner Wembley-Stadion, darunter FIFA-Präsident Sepp Blatter, bewahrte Japan nach dem frühen Rückstand die Ruhe und zeigte eine couragierte Leistung, ließ aber zahlreiche Großchancen liegen.

Japan schöpft nochmal Hoffnung

Nach dem Anschlusstreffer durch Yuki Ogimi (63.) vom deutschen Meister Turbine Potsdam schöpfte der Weltmeister noch einmal Hoffnung. Letztlich reichte es aber nur zu Silber. Wenn die Japanerinnen allerdings den berechtigten Elfmeter in der ersten Halbzeit bekommen hätten – wer weiß, wie die Partie dann ausgegangen wäre.

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