Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Formel 1: Darum ist Ferrari plötzlich so stark

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Darum ist Ferrari plötzlich so stark

10.08.2012, 11:32 Uhr | t-online.de

Formel 1: Darum ist Ferrari plötzlich so stark. Mittlerweile ein eingespieltes Team: Fernando Alonso und seine "Rote Göttin". (Quelle: imago)

Mittlerweile ein eingespieltes Team: Fernando Alonso und seine "Rote Göttin". (Quelle: imago)

"Hässliche Göttin" oder "Rote Gurke" - was war vor der Formel-1-Saison nicht alles zu lesen über den neuen Ferrari F2012. Die Experten waren sich einig: Mit dem Auto ist der italienische Traditionsrennstall nicht konkurrenzfähig. Tatsächlich lief zu Saisonbeginn bei der Scuderia auch einiges schief. Doch nun sind elf Rennen gefahren und Fernando Alonso hat beste Chancen, seinen dritten WM-Titel zu holen.

Zu Halbzeit führt der Spanier mit 40 Punkten Vorsprung die Gesamtwertung an. Doch wie hat Ferrari aus einer "Gurke" ein Siegerauto gemacht?

Veränderter Auspuff und teaminterne Geschlossenheit

Zunächst einmal hat Ferrari das Dauerproblem mit dem Auspuffsystem gelöst. Nun werden die Abgase, ähnlich wie bei McLaren oder Red Bull, gezielter auf das Heckteil gelenkt und so aerodynamisch genutzt. "Es war offensichtlich, dass wir in dem Bereich eine fundamentale Änderung vornehmen mussten“, sagt Chefdesigner Nikolas Tombazis bei "motorsport-total.com".

Dies sei aber nicht der Hauptgrund für den Aufschwung in dieser Saison, betont der Grieche. Vielmehr sei die teaminterne Geschlossenheit, sich von der Krise nicht unterkriegen zu lassen, entscheidend gewesen. "Es war ein ziemlicher Schock, in einigen Rennen verprügelt zu werden. Aber wir haben die Ruhe bewahrt.“

Neues Aerodynamik-Paket bringt die Wende

Die Wende läutete Ferrari dann beim Rennen in Barcelona ein, bei dem Alonso triumphieren konnte. Hauptverantwortlich dafür war ein Aerodynamik-Update, das in den folgenden Rennen noch verbessert wurde. Die Folge: Alonso gewann auch in Valencia und Hockenheim. In Silverstone fehlte nicht viel zum vierten Saisonsieg. "Zwei bis drei Sekunden" sei das Auto nun schneller im Vergleich zum Saisonbeginn, glaubt Alonso.

Apropos Alonso: Der Starpilot hat wohl den größten Anteil, dass Ferrari wieder vom Titel träumen kann. "Er ist ein ganz besonderer Fahrer. Es gelingt ihm immer, das Maximum aus dem Auto herauszuholen, selbst als es nicht so gut lief“, schwärmt Tombazis und hebt die Teamplayer-Eigenschaften des 31-Jährigen hervor. "In der schwierigen Phase zu Saisonbeginn stand er zu uns und ermutigte alle, in die richtige Richtung zu pushen. Sein Einfluss war sehr groß."

Ferrari muss weiter hart arbeiten

Mittlerweile redet Ferrari auch offen vom Titel. Tombazis ist sich aber bewusst, dass die "Roten" auch in der zweiten Saisonhälfte weiter hart arbeiten müssen. "Ich hoffe, dass wir Fernando ein Auto geben können, mit dem auch wirklich die Weltmeisterschaft gewinnen kann."

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal