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Formel 1 in Monza: Michael Schumacher - erst Bestzeit, dann im Pech

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Mercedes im ersten Training top, im zweiten im Pech

07.09.2012, 15:46 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Formel 1 in Monza: Michael Schumacher - erst  Bestzeit, dann im Pech. Lewis Hamilton ist im zweiten Training der Schnellste. (Quelle: xpb)

Lewis Hamilton ist im zweiten Training der Schnellste. (Quelle: xpb)

Die ersten Trainingssessions beim Großen Preis von Italien versprechen ein spannendes Qualifying. Während Michael Schumacher im ersten Durchgang die schnellste Runde auf den Aspahlt legte und Teamkollege Nico Rosberg Dritter wurde, zeigten sich im zweiten Ferrari und McLaren. Lewis Hamilton fuhr vor Jenson Button auf den ersten Rang. Der WM-Führende Fernando Alonso wurde Dritter, Felipe Massa rangierte auf Platz vier.

Aber sowohl Mercedes als auch Ferrari müssen sich Sorgen machen. Schumacher und Rosberg hatten Probleme mit dem DRS. Alonso musste seinen Boliden im ersten Training abstellen, im zweiten rollte er ganz langsam in die Box. Die Schaltung hatte ihren Geist aufgegeben. Red Bull ließ es ruhig angehen. Weltmeister Sebastian Vettel wurde Elfter und 13.

Mercedes-DRS funktioniert nicht richtig, Schumi dennoch zuversichtlich

Eigentlich kommt die Highspeed-Strecke dem Mercedes mit seiner Power entgegen. Aber der Heckflügel ließ sich bei Schumacher nicht bewegen, so dass er die ganz schnellen Zeiten nicht mitgehen konnte und sich mit Platz zehn zufrieden geben musste. Bei Rosberg schloss sich der Flügel am Ende der Gerade zu langsam. Er wurde dennoch Fünfter.

Die Silberpfeile haben ein extra für Monza gefertigtes Flügelset mitgebracht. Bleibt zu hoffen, dass das Team die technischen Probleme noch in den Griff bekommt. Schumacher ist jedenfalls zuversichtlich. "Es sieht sicherlich besser aus als in den beiden vergangenen Rennen in Ungarn und Belgien. Hier haben wir aber natürlich auch ein spezielles Monza-Paket. Das scheint uns näher an die Spitze herangebracht zu haben", zitiert ihn "motorsport-total.de".

Erster Chinese fährt mit

Ein wichtige Erkenntnis brachte das zweite Training: Die weichen Reifen sind auf dem Autodromo Nazionale nicht schneller als die harten. Das gab es schon länger nicht mehr.

Es gab auch noch eine Premiere: Ma Qing Hua startete als erster Chinese an einem Grand-Prix-Wochenende. Er ersetzte beim HRT-Team den indischen Stammpiloten Narain Karthikeyan. Mit 5,817 Sekunden Rückstand landete Ma in Session eins abgeschlagen auf dem letzten Platz.

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