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Judoka Bischof beendet Karriere

10.09.2012, 15:49 Uhr | dpa, t-online.de, sid

Olympiasieger Ole Bischof beendet Karriere. Ole Bischof feierte 2008 mit dem Olympiasieg in Peking den größten Erfolg seiner Karriere. (Quelle: imago)

Ole Bischof feierte 2008 mit dem Olympiasieg in Peking den größten Erfolg seiner Karriere. (Quelle: imago)

Wenige Wochen nach dem Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in London hat Judoka Ole Bischof seine Karriere beendet. "Ich möchte ein neues Kapitel beginnen", teilte der Olympiasieger von 2008 mit. Mit seiner zweiten olympischen Medaille in der britischen Metropole war der 33-Jährige zum erfolgreichsten deutschen Judoka neben Ex-Bundestrainer Frank Wieneke aufgestiegen.

In einer Neuauflage des Peking-Finales gegen den Südkoreaner Kim Jae-Bum hatte der Routinier in London noch einmal seine kämpferische Klasse gezeigt und auch im Moment der Niederlage Größe bewiesen. "Kim war einfach besser. Ich gönne es ihm", sagte Bischof. Mit dem Rücktritt seines Schützlings hatte Peter Frese, Präsident des Deutschen Judo-Bundes (DJB), schon länger gerechnet. "Er hat das nach London angedeutet und es mir heute telefonisch mitgeteilt", erklärte Frese.

Berühmt durch Olympiasieg

Es spreche für den sympathischen Schwaben, dass er jetzt einer neuen Generation mit Blick auf die Spiele 2016 in Rio die Chance ermöglichen wolle, in seine Fußstapfen zu treten. Trotzdem hofft Frese auf eine weitere Zusammenarbeit mit Bischof. "Klar ist es schade. Aber dieses Wissen, diese Erfahrung - das dürfen wir uns nicht nehmen lassen", sagte Frese.

Nach seinem Olympiasieg 2008 stand Bischof plötzlich im Rampenlicht. Der Judoka hatte Visiten bei Bundeskanzlerin Angela Merkel, Ex-Bundespräsident Horst Köhler und einen Auftritt in der Millionenshow "Schlag den Raab". Er erhielt ungewohnte Einblicke: "Ich war bei Gala-Veranstaltungen, habe auf der anderen Seite viele soziale Projekte kennengelernt. Das war die ganze Spannbreite unserer Gesellschaft."

Bischof darf mit Medaille zurücktreten

Lange hatte der Sport Bischofs Leben bestimmt - und ihm unglaubliche Momente beschert. "Judo war genau der Sport, in den ich reingepasst habe. Das war einfach eine wahnsinnige Reise." Diese ist nun beendet und es wartet ein neuer Weg auf Bischof. "Jetzt ist der Zeitpunkt eben da - und ich darf mit einer Medaille zurücktreten."

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