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Formel 1: Sebastian Vettel jetzt der klare WM-Favorit

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Vettel ist jetzt der klare WM-Favorit

08.10.2012, 09:47 Uhr | t-online.de

Formel 1: Sebastian Vettel jetzt der klare WM-Favorit. Da ist wieder der berühmte Zeigefinger: Vettel nach dem Sieg in Japan. (Quelle: dpa)

Da ist wieder der berühmte Zeigefinger: Vettel nach dem Sieg in Japan. (Quelle: dpa)

Von Elmar Brümmer (Suzuka)

Da waren es nur noch vier: Der WM-Hattrick für Sebastian Vettel in der Formel 1 ist nach dem Großen Preis von Japan plötzlich wieder in greifbare Nähe gerückt. Vier Pünktchen Rückstand bei maximal 125 noch zu gewinnenden hat der Heppenheimer noch auf WM-Spitzenreiter Fernando Alonso - vor der Sommerpause waren es 42 gewesen!

Aber alles Bestreiten hilft nach den jüngsten Darbietungen nichts: Vettel liegt zwar noch etwas zurück - aber Red Bull ist Favorit für das Grande Finale der Saison.

"Nicht quatschen, konzentrieren"

Während Vettel als erster Fahrer in dieser Saison zwei Rennen in Folge gewinnen konnte, schied Alonso zum zweiten Mal - unschuldig - am Start aus. Wir merken schon: Das könnte, wie 2010, auf ein Rechenschieber-Finale hinauslaufen.

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Vettel, der Abergläubische, wagt nicht mal das Wort "Titel" richtig auszusprechen, obwohl er am kommenden Sonntag in Korea aus eigener Kraft die Führung übernehmen kann. "Nicht quatschen, konzentrieren." Sagt er den Journalisten. Dem Team. Sich selbst.

Perfekter geht es kaum

Sieg Nummer 24, das hebt den amtierenden Weltmeister auf eine Stufe mit dem großen Juan-Manuel Fangio in der ewigen Bestenliste. Platz neun, die nächsten vor ihm sind Niki Lauda und Jim Clark. Vettel wird verlegen, auch darüber möchte er nicht sprechen - auch wenn es ihn freut: "Wichtiger ist mir, dass ich bei jedem Sieg noch merke, dass es etwas Besonderes ist."

Perfekter als auf der quergelegten Acht in Suzukaland geht es kaum: Pole-Position (Nummer 34 übrigens), Sieg – und schnellste Rennrunde. Das Triple auf dem Asphalt.

Perfektes Ausrufezeichen in Richtung Ferrari

In der vorletzten Runde, der Red-Bull-Kommandostand hat angesichts 20 Sekunden Vorsprung auf Felipe Massa schon mehrfach gemahnt, Tempo rauszunehmen, fängt Red-Bull-Teamchef Christian Horner an zu zittern: "Du merkst, er fährt schneller und schneller und du weißt, was er vorhat. Das geht ganz schön auf die Nerven. Aber Seb war unglaublich präzise. Er hat alles richtig gemacht, das richtige Tempo, die Reifen geschont."

Schnellste Rennrunde, das perfekte Ausrufezeichen in Richtung Ferrari und dem schon früh ausgeschiedenen Rivalen Alonso. Nach dem Rennen spielt der 25-Jährige dann den reuigen Sünder: "Ich dachte, das passt zum Wochenende. Aber wahrscheinlich bekomm’ ich trotzdem eins auf den Deckel."

Vettel hat wieder ein Champion-Auto

Wird schon nicht so schlimm werden. Den Vorwärtsdrang will wirklich keiner bremsen. Vettel ist wieder eins mit sich und der Maschine, das war bei weitem nicht immer so in diesem Jahr. Der RB 8 funktioniert nach aerodynamischen Korrekturen am Front- und Heckflügel wieder wie ein Champion-Auto. Natürlich wird die Konkurrenz wie immer böses Regel-Spiel und Tricksereien unterstellen.

Dinge, die Vettel - ganz wie den aktuellen WM-Stand - selten jucken. Er guckt auf das, was er hat: "Das ist ein Auto, wie man es sich wünscht, wenn man nachts träumt." Traumhafte Sicherheit, genau das braucht er für das letzte, das entscheidende Viertel dieser WM, die vielleicht schon wieder seine WM wird.

Windkanal bei Ferrari muss geschlossen werden

Erneuter Einspruch vom Titelverteidiger: "Wir haben in diesem Jahr schon häufiger ein Auf und Ab erlebt, wie wir heute gesehen haben, können sich die Dinge schnell ändern." Das ist in diesem Fall nicht einfach nur dahingesagt, und es hat auch nicht nur etwas mit den Risiken zu tun, die von durchgebrannten Lichtmaschinen oder nicht ausrechenbaren Verkehrsrüpeln wie Romain Grosjean zu tun, sondern - die Formel 1 ist eine technische Disziplin - mit Logik: "In diesem Jahr haben wir einen Kalender, wie es ihn noch nie gab, mit dreimal zwei Übersee-Rennen jeweils innerhalb einer Woche. Deshalb ist es noch ein langer Weg, es kostet viel Kraft."

Gewonnen wird das Rennen aber nicht nur in Übersee, sondern auch in den Rennfabriken. Momentan liegt der Vorteil dabei offenkundig klar in  Milton Keynes - denn bei Ferrari muss ausgerechnet in dieser entscheidenden Phase der Windkanal überprüft und geschlossen werden.

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