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23 Jahre nach der Wiedervereinigung: Deutsche Angler fusionieren

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Ost- und West-Angler finden doch noch zusammen

18.02.2013, 17:20 Uhr | sid

Nach Jahrzehnten voller Streit, Argwohn und Vorurteilen sind deutsche Angler aus Ost und West endlich vereint. Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) und der Deutsche Anglerverband (DAV) schließen sich knapp 23 Jahre nach der Wiedervereinigung zum Deutschen Angelfischerverband (DAFV) zusammen.

Damit existieren nun nur noch zwei Sportverbände aus der ehemaligen DDR: Der Allgemeine Deutsche Motorsportverband (ADMV) und der Deutscher Bogensport-Verband (DBSV).

Zur "Wendezeit dumm gelaufen"

Es war eine mehr als schwere Geburt bis zur offiziellen Vereinigung der Angler aus Ost und West - genau genommen ist sie auch noch immer nicht hundertprozentig vollzogen. Beide Verbände haben einer neuen Satzung und dem neuen Namen des vereinigten Verbandes zwar zugestimmt, doch der ostdeutsche DAV muss auf seiner Hauptversammlung am 9. März noch "Ja" sagen.

Eine Probeabstimmung am 17. November 2012 hat eine hundertprozentige Zustimmung ergeben. Doch schon zweimal ist der Versuch gescheitert, die etwa 170.000 organisierten Angler aus dem Osten mit den gut 650.000 aus dem Westen zusammenzubringen. Erstmals 1990. Eberhard Weichenhan, Präsident des Landesverbandes Brandenburg im DAV-Ost, sagte einmal im Deutschlandfunk in Erinnerung an den ersten Versuch: "Es ist zur Wendezeit, ich sage es mal ganz flapsig, auch ein bisschen dumm gelaufen. Wir haben ja mit der Wende in der ehemaligen DDR an vielen Stellen nicht die besten Erfahrungen gemacht. Da wurden ja gut laufende Betriebe und Existenzen regelrecht platt gemacht. Und die Ängste und die Enttäuschungen, die da entstanden sind, haben sich natürlich fortgesetzt bei dem Gedanken an einen einheitlichen Verband: 'Jetzt werden wir vereinnahmt, jetzt werden wir über den Tisch gezogen.'"

Hartes Ringen um den Zusammenschluss

2011 ging der zweite Versuch schief. Mehr als drei Jahre lang hatten je sechsköpfige Abordnungen aus Ost und West um ein gemeinsames Vertragswerk gerungen, gezielte Indiskretionen aus DAV-Reihen brachten angeblich den Prozess wieder ins Stocken. Nun gab es doch noch den Durchbruch. An der Spitze des Verbandes soll die agrarpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Christel Happach-Kasan stehen.

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