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Mark Webber: "Qualifying nicht mehr so wichtig, wie es mal war"

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Webber: "Qualifying nicht mehr so wichtig"

03.05.2013, 13:35 Uhr | t-online.de

Mark Webber: "Qualifying nicht mehr so wichtig, wie es mal war". Red-Bull-Pilot Mark Webber sieht die Bedeutung des F1-Qualifyings schwinden. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Red-Bull-Pilot Mark Webber sieht die Bedeutung des F1-Qualifyings schwinden. (Quelle: Crash Media Group/imago)

Pirellis Reifenmischungen stellen die Formel-1-Teams in der aktuellen Saison vor einige Probleme. Angesichts der bisherigen Eindrücke drängt sich vor allem eine Frage auf: Wie viel Wert hat das Qualifying in der Formel 1 überhaupt noch? Nico Rosberg startete in Bahrain von der Pole Position - und beendete das Rennen nach massiven Reifenproblemen auf Rang neun. Sebastian Vettel und Nico Hülkenberg hingegen verzichteten beim Grand Prix in China in Q3 auf eine gezeitete Runde und starteten freiwillig von Platz neun und zehn.

Noch vor wenigen Jahren wäre ein solches Szenario undenkbar gewesen, doch in den vergangenen Monaten häuften sich die Taktikspielchen immer mehr. Während das Qualifying für den Rennverlauf einst eminent wichtig war, verliert die Startaufstellung nun zunehmend an Bedeutung.

Webber: "Ein wenig Schach am Samstag"

"Früher war das Qualifying fast alles, es hat 75 bis 80 Prozent ausgemacht. Wo man nach der ersten Runde war, war sehr wichtig. Das ist nun weniger ein Faktor", sagte Mark Webber zur aktuellen Entwicklung in der Formel 1.

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Der Red-Bull-Pilot glaubt, dass die Qualifikation nur noch im Zusammenhang mit dem Unfallrisiko beim Start eine Rolle spiele. Man qualifiziere sich nur noch weit vorne, weil man dann weniger Autos um sich herum hat. "Es ist immer noch ein wenig Schach am Samstag, um sicherzugehen, dass man in einer guten Position ist. Aber es ist nicht mehr so wichtig, wie es mal war."

Alles für das Rennen

Lotus-Pilot Kimi Räikkönen sieht die Sache ähnlich. "Wenn du vorne bist, hilft es dir, die Reifen zu schonen - und die Chance auf einen Startunfall ist kleiner", sagte der Finne. Ansonsten hätte eine gute Startposition aber nicht unbedingt mehr Vorteile. Wenn ein Fahrer die Wahl hätte, würde er sich natürlich aber trotzdem ohne zu zucken für eine vordere Startposition entscheiden, wenn auch nicht um jeden Preis.

"Es ist immer besser, vorne zu starten", sagte Felipe Massa gegenüber "Autosport". Auch der Brasilianer kennt die aktuelle Prioritätenverteilung in der Formel 1. "Aber wir können das Auto für das Rennen nicht schlechter machen, nur weil wir im Qualifying das schnellste Auto haben wollen", sagte Massa. "Wir wissen, dass das Rennen das wichtigste ist. Aber wenn man als Zehnter startet, ist es sicherlich ziemlich schwierig, um den Sieg zu kämpfen. Wenn man das Rennen in den Top 5 oder Top 3 startet, dann ist aber alles möglich."

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