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Siegte Sebastian Vettel in Suzuka durch eine versteckte Teamorder?

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Webber von Ansage überrascht  

Siegte Vettel durch eine versteckte Teamorder?

14.10.2013, 12:06 Uhr | t-online.de

Siegte Sebastian Vettel in Suzuka durch eine versteckte Teamorder?. Mark Webber (li.) glaubt, dass er mit der gleichen Strategie wie Vettel siegfähig gewesen wäre. (Quelle: xpb)

Mark Webber (li.) glaubt, dass er mit der gleichen Strategie wie Vettel siegfähig gewesen wäre. (Quelle: xpb)

Beim Großen Preis von Japan hat Red Bull das Maximum herausgeholt und einen Doppelsieg eingefahren. Dem strahlenden Sieger Sebastian Vettel kam dabei eine andere Strategie als bei seinem Teamkollegen Mark Webber zugute. Der Australier absolvierte einen Besuch mehr in der Boxengasse als der Deutsche. Dies war allerdings nicht so geplant gewesen. "Ich war überrascht, dass wir plötzlich die geplante Strategie geändert haben. Denn eigentlich rechnete ich weiterhin mit einer Zwei-Stopp-Strategie", sagte Webber nach dem Rennen und wirft die Frage nach einer versteckten Teamorder auf.

Denn Vettel kam nur zwei Mal in die Box. Durch den dritten Stopp waren Webbers Siegchancen dahin. Hat Red Bull die Strategie geändert, damit Vettel gewinnt?

Horner wehrt sich gegen die Vorwürfe

Webber war in Suzuka von der Pole Position gestartet und blieb bis zur Hälfte des Rennens vor Vettel. Die Taktikänderung hat er nicht verstanden und dies per Funk deutlich gemacht: "Ich habe nachgefragt, ob das die richtige Entscheidung sei." Vettel fuhr im ersten Stint länger als sein Teamkollege. "Aber die Vorgabe von zwei Stopps war trotzdem machbar", meinte Webber.

"Der erste Stint war der Schlüssel", erklärte Red-Bull-Motorsportberater Christian Horner. Webber habe den Führenden Romain Grosjean ziemlich unter Druck gesetzt, wodurch sich seine Reifen schneller abnutzten als geplant. Deshalb änderte Red Bull die Taktik und holte Webber bereits nach elf Runden zum ersten Mal an die Box.

Nur bei freier Fahrt habe die Zwei-Stopp-Strategie eingehalten werden können, erklärte Horner. Außerdem habe nicht der dritte Stopp den Australier die Siegchancen gekostet. In den letzten Runde hätte Webber mit frischen Reifen einfach zu lange gebraucht, um Grosjean zu überholen. Vettel hingegen schonte seine Reifen in den ersten Runden. "Ich musste das tun, um mit zwei Stopps durchzukommen", sagte er.

Alonso: Wir sollten es nächstes Mal wie Red Bull machen

Bei Ferrari sorgt eine Teamanweisung ebenfalls für Diskussionen. Die Scuderia hatte Felipe Massa angewiesen, Fernando Alonso vorbeizulassen. Der Brasilianer allerdings reagierte nicht. "Ja, es gab eine Teamorder", bestätige Massa nach dem Rennen. Aber "ich glaube nicht, dass im Moment der richtige Zeitpunkt für Teamorder ist. Fernando hat mich dann auf der Strecke überholt, und das ist meiner Meinung nach auch die richtige Art in einem Rennen", sagte er. Als bekannt wurde, dass Massa Ferrari zum Saisonende verlassen muss, hatte er bereits angekündigt, sich nicht weiter an eine Teamorder halten zu wollen.

Alonso sah die Weigerung seiner Nummer zwei gelassen: "Wir sollten daraus keine große Sache machen", sagte er. "Oder es wie Red Bull machen, der eine stoppt zwei Mal, der andere drei Mal." Das mache das Leben viel einfacher.

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