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Starker Auftritt gegen den BVB  

Mario Götze lässt lieber Taten sprechen

23.11.2013, 22:04 Uhr | t-online.de

Mario Götze lässt lieber Taten sprechen. Mario Götze vom FC Bayern München (Quelle: Reuters)

Mario Götze vom FC Bayern München jubelt an alter Wirkungsstätte mit angezogener Handbremse. (Quelle: Reuters)

Besonderen Spieler gelingen in besonderen Momenten besondere Dinge: Mario Götze hat beim 3:0 (0:0)-Erfolg des FC Bayern bei Borussia Dortmund den Ruf, ein außergewöhnlicher Fußballer zu sein, eindrucksvoll bestätigt. Im wohl schwersten Spiel seiner noch jungen Karriere brachte er den Triple-Sieger am 13. Bundesliga-Spieltag im Gipfeltreffen mit seinem Führungstreffer auf die Siegesstraße.

Alles drehte sich an diesem Abend um Götze. Dabei stand er noch nicht einmal in der Startformation. Als er beim Stande von 0:0 in der 56. Minute für Mario Mandzukic das Feld betrat, brach die Hölle über ihn herein. Ein ohrenbetäubendes Pfeifkonzert und jede Menge Mittelfinger empfingen ihn an seiner alten Wirkungsstätte.

Bis dahin boten sich die Westfalen und Bayern einen Abnutzungskampf auf hohem Niveau. "Es war ein intensives, hitziges Spiel, wie man es sich als Fan nur wünschen kann", analysierte Thomas Müller. In der Neuauflage des jüngsten Champions-League-Finals hatten die stark ersatzgeschwächten Gastgeber sogar die besseren Möglichkeiten.

Müller: "Eine unglaubliche Geschichte"

Aber zehn Minuten nach seiner Einwechslung brachte Götze den Signal-Iduna-Park zum Schweigen. Mit seiner ersten richtigen Aktion schoss er den Ball von der Strafraumgrenze unhaltbar für Roman Weidenfeller ins Eck und ebnete den Bayern so den Weg zum Sieg (66.). "Eine Geschichte, wie sie klassisch ist für den Fußball. Das ist unglaublich", jubelte Müller. Und Arjen Robben ergänzte: "Das 1:0 war ganz wichtig." Der Niederländer traf anschließend zum 2:0 (85.). Müller machte mit dem 3:0 (87.) endgültig alles klar.

Am Ende fiel der Sieg der Münchner, die in der Liga den Dortmundern mittlerweile mit sieben Punkten enteilt sind und sich vielmehr vor dem neuen Zweitplatzierten Bayer Leverkusen (vier Punkte zurück) in Acht nehmen müssen, zu hoch aus.

Guardiola ist zufrieden

Doch ein überragender Manuel Neuer hielt die Bayern im Spiel. "Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen, die Ordnung hat gestimmt. Jetzt können wir mit ruhigem Gewissen nach Hause fahren", sagte der Nationalkeeper.

"Wir sind zufrieden, haben gegen die beste Kontermannschaft der Welt gewonnen. Wenn wir sie laufen lassen, Blaszczykowski, Reus, Mchitarjan, sind sie nicht zu stoppen. In der zweiten Halbzeit waren wir deutlich besser", war auch Trainer Pep Guardiola mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden.

Thiago gibt Comeback

Der Bayern-Coach überraschte wieder einmal mit seiner Personalpolitik, als er Götze zunächst auf der Bank ließ und im Laufe der Partie den Langzeitverletzten Thiago ohne vorherige Spielpraxis ins kalte Wasser schmiss. Doch gerade der wiedergenesene Spanier leitete nicht nur mit einem Traumpass auf Robben die Vorentscheidung ein, sondern lieferte auch ansonsten eine starke Vorstellung ab. "Das war ein Super-Ball von Thaigo", strahlte der Niederländer, der für den verletzten Franck Ribéry auf der linken Angriffsseite zum Einsatz kam.

Während Götze bei seinem Führungstreffer noch entschuldigend die Hände in die Höhe hielt, zuckten sie bei Robbens Treffer bereits deutlich stärker nach oben. Doch der deutsche Nationalspieler konnte sich im letzten Moment noch beherrschen. Den abschließenden Gang in die Bayern-Fankurve nach der Partie ersparte er sich dennoch. So ganz weiß Götze eben nicht, wie man sich ein bestimmten Situationen verhalten soll. Der Jungstar bleibt außerhalb des Rasens unsicher.

Die Sprache des Superstars

Mit seinem Tor hat er jedenfalls einen wichtigen Beitrag zu seiner Integration bei Bayern geleistet. Bis dato schien Götze noch nicht wirklich angekommen zu sein in seiner neuen Heimat. Wie schwer es ihm fällt sich im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit zurechtzufinden, zeigt die Tatsache, dass er nach dem Spiel kein Interview geben wollte. Seine Sprache ist ohnehin eine ganz andere: Die von Tricks, Toren und tollen Pässen. Diese Ausdrucksweise beherrscht er wie kaum ein anderer.   

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