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Arnd Peiffer übt scharfe Kritik an Sotschi

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"Das ist bedenklich"  

Biathlet Peiffer übt scharfe Kritik an Sotschi

07.02.2014, 10:15 Uhr | t-online.de

Arnd Peiffer übt scharfe Kritik an Sotschi. Vor allem die Naturzerstörung stößt Arnd Peiffer übel auf. (Quelle: imago/Annegret Hilse)

Vor allem die Naturzerstörung stößt Arnd Peiffer übel auf. (Quelle: Annegret Hilse/imago)

Der deutsche Biathlet Arnd Peiffer hat kurz vor Olympia-Beginn im russischen Sotschi scharfe Kritik an der Vergabe der Winterspiele an die Stadt an der Schwarzmeerküste geübt. "Ich sehe das kritisch, gerade wenn man sieht, wie die Natur dort zerstört wurde", so der 26-Jährige im Interview mit "NDR 2".

UMFRAGE
Halten Sie die Vergabe der Olympischen Spiele an Sotschi für richtig?

Auch in Sachen ökologischer Weitsicht nimmt der aktuelle deutsche Meister kein Blatt vor den Mund: "Das ist schon bedenklich, wenn alles mit riesigem Aufwand aus dem Boden gestampft wird und hinterher wird es nicht mehr gebraucht. Das finde ich schwierig bei Olympischen Spielen."

Peiffer: "Riesenschere zwischen Arm und Reich"

Peiffer, der wie das restliche deutsche Biathlon-Team bereits am Dienstag in Sotschi angekommen ist, hat seither Eindrücke gesammelt, die ihn nachdenklich stimmen lassen: "Es gibt eine Riesen-Schere zwischen Arm und Reich. Ich habe Arbeiter gesehen, die wirklich unter ärmlichsten Verhältnissen hausen und sich den Buckel krumm schuften. Und gegenüber stehen irgendwelche Prunkbauten. Der Kontrast in diesem Land ist manchmal ein bisschen bedrückend."

Angst vor Terroranschlägen während den olympischen Spielen hat die deutsche Medaillenhoffnung hingegen nicht. Peiffer vertraut den russischen Sicherheitskräfte und sei eigentlich relativ entspannt: "Die Russen überlassen nichts dem Zufall."

Erster Start beim 10-km-Sprint

Die Medaillenjagd beginnt für den Biathleten am Samstag. Beim 10-km-Sprint (ab 15.30 im Live-Ticker bei t-online.de) gehört Peiffer zum erweiterten Favoritenkreis und könnte für die erste deutsche Medaille sorgen. Vor dem Wettkampf gibt er sich selbstbewusst: "Der Gedanke 'dabei sein ist alles' reicht mir nicht. Wenn alles passt, ist es sogar möglich, ganz vorne anzugreifen."


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