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Olympische Winterspiele 2014: Sotschi kämpft weiterhin mit Problemen

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Weiter Probleme bei Olympia  

Hotelpannen, Baupfusch und halbleere Ränge

12.02.2014, 10:50 Uhr | dpa, t-online.de

Olympische Winterspiele 2014: Sotschi kämpft weiterhin mit Problemen. Die Zuschauerränge in Sotschi sind oft nur zur Hälfte gefüllt. (Quelle: imago/Kosecki)

Die Zuschauerränge in Sotschi sind oft nur zur Hälfte gefüllt. (Quelle: Kosecki/imago)

Auch nach dem Start der Wettkämpfe reißen die Klagen über Baupfusch in und um die Hotels der Olympiaregion in Sotschi nicht ab. Braunes oder fast gar kein Wasser aus der Dusche, verstopfte oder falsch eingebaute Abflussrohre, herumhängende Kabel, Lichtschalter an den unmöglichsten Stellen und Lampen ohne Glühbirnen und Fernseher, die keine Sender anzeigen - das sind nur einige von vielen Problemen für Gäste. Umständliche oder gar keine Fußwege, Zebrastreifen, die auf matschigen Beeten enden und jede Menge Bauschutt - die Liste der Klagen ist lang. 

Für Aufsehen am Rande der Wettkämpfe sorgte etwa der US-Bobfahrer Johnny Quinn, der bei Twitter erst darüber berichtete, wie er nicht mehr aus seinem Zimmer kam, weil die Tür klemmte und er sich durchrammen musste. Zuletzt blieb er auch im Fahrstuhl stecken - Erfahrungen, die viele machen, ob Touristen, Gäste oder Athleten.

Kritik an den Zuschauern

Doch nicht nur die Infrastruktur sorgt in Sotschi für gehaltene Stimmung. Auch die Zuschauer verbreiten nicht unbedingt den olympischen Geist. Nicht nur, dass einige Plätze leer bleiben, auch das russische Publikum, kommt nicht bei allen Athleten und Trainern gut an. Besonders der sportliche Leiter der deutschen Ski-Freestyler, Heli Herdt, kritisierte die Stimmung: "Da könnte schon mehr gehen. Ich will niemandem was schlecht reden, aber: Wenn eine Russin oder ein Russe am Start steht, dann ist halt Helau und Halligali. Das war in Vancouver schon mal anders. Da sind alle gleichermaßen angefeuert worden. Das war ein deutlich faireres Publikum."

Trotz all der Probleme: wenn es nach den russischen Verantwortlichen geht, sollen die Winterspiele den Zuschauern und Gästen positiv im Gedächtnis bleiben. Als Visitenkarte für ein "modernes Russland" hatte der Chef des Organisationskomitees, Dmitri Tschernyschenko, das neue Sotschi bezeichnet. Olympia solle die Aufmerksamkeit der Weltreisenden darauf lenken, dass es im Kaukasus nun einen vollwertigen Wintersportort gibt.

"Jeder hofft, dass Sotschi aufblüht"

Mit Hotels und Wintersportanlagen in den schneereichen Kaukasusbergen will die Region nicht nur etablierten Alpenregionen Touristen abwerben, sondern auch anderen aufstrebenden Schwarzmeerressorts zum Beispiel in Georgien oder Bulgarien. Viele Bewohner in Sotschi meinen, dass die Reichen und Mächtigen hier in sieben Jahren schnell etwas hochgezogen hätten mit Billigarbeitskräften und Baumaterial minderer Qualität. 

"Die Investoren haben hier ihr Geld verdient, kassieren kräftig bei Olympia. Aber danach wird alles zerfallen, weil sie ein neues Spielzeug finden", sagt der Ladenangestellte Kostja im Zentrum von Sotschi. Er hat wie viele andere Einwohner dennoch einen Wunsch: "Natürlich hofft jeder, dass Sotschi aufblüht." 

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