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Olympia 2014: Sturz-Drama stoppt Gold-Lauf der deutschen Kombinierer

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Fabian Rießle holt Bronze  

Sturz-Drama kurz vor dem Ziel

18.02.2014, 16:20 Uhr | sid, t-online.de, dpa

Olympia 2014: Sturz-Drama stoppt Gold-Lauf der deutschen Kombinierer. Das Ende der deutschen Goldhoffnungen in der letzten Kurve. Johannes Rydzek ist gestürzt.  (Quelle: dpa)

Das Ende der deutschen Goldhoffnungen in der letzten Kurve. Johannes Rydzek ist gestürzt. (Quelle: dpa)

Ganz bitteres Ende in der Nordischen Kombination: Die drei deutschen Starter Fabian Rießle, Björn Kircheisen und Johannes Rydzek waren wenige Meter vor dem Ziel in der fünfköpfigen Spitzengruppe. Doch dann rannten sie sich in der vorletzten Kurve gegenseitig über den Haufen, Rydzek stürzte. Die beiden Norweger Jörgen Graabak und Magnus Moan zogen weg und holten Olympia-Gold und Silber. Für das deutsche Team blieb nur die Bronzemedaille, die sich Rießle sicherte.

Kircheisen wurde Vierter, Rydzek kam auf Rang acht ins Ziel und schimpfte wie ein Rohrspatz. Eric Frenzel wurde derweil auf dem Weg zum zweiten Olympia-Gold von seiner Viruserkrankung gestoppt und musste sich im Einzel-Wettbewerb von der Großschanze mit Platz zehn zufrieden geben. Nach dem Springen hatte der 25-Jährige noch geführt, in der Loipe verließen ihn dann aber die Kräfte.

"Er konnte ja nicht wirklich etwas dafür"

"So schnell geht's im Sport. Die Emotionen sind groß gewesen, die Enttäuschung auch. Er konnte ja nicht wirklich etwas dafür", beschrieb Rydzek die Situation, in der er von Rießle auf der Innenbahn derart bedrängt worden war, dass er zu Fall kam.

"Es war halt eng wie Sau, aber es hat keiner absichtlich gemacht", schilderte Rießle im ZDF die Szene. Wenige Minuten später aber war alles vergessen. Die beiden Streithähne nahmen sich in den Arm und feierten gemeinsam. "Abhaken und nach vorn sehen, in zwei Tagen wollen wir mit der Mannschaft auf das Treppchen. Heute Abend trinken wir ein Versöhnungsbier und dann wird nach vorn geschaut", sagte Rydzek.

"Schade, dass wir da eine Medaille hergeschenkt haben. Wir haben wieder ein super Rennen gezeigt", bilanzierte Bundestrainer Hermann Weinbuch, der mit der Taktik von Kircheisen nicht ganz glücklich war. "Björn hat zu früh angegriffen. Er hat sich wieder einmal taktisch nicht im Zaum gehabt."

Kircheisen: "Der vierte Platz ist bitter"

Kircheisen versuchte am letzten Anstieg, mit einer Attacke die Entscheidung zu erzwingen, wurde aber wieder gestellt. "Der vierte Platz ist bitter. Ich hatte am Berg gerochen, dass ich heute gewinnen kann. Aber es sollte nicht sein", sagte der 30-Jährige, der Tränen vergoss.

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