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Ausfall von Sebastian Vettel stellt Red Bull vor ein Rätsel

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Vettel-Ausfall  

Red Bull steht vor einem Rätsel

19.03.2014, 11:02 Uhr | t-online.de

Ausfall von Sebastian Vettel stellt Red Bull vor ein Rätsel. Sebastian Vettel (li.) und sein Renningenieur Guillaume Rocquelin mit sorgenvollen Mienen beim Australien-GP. (Quelle: imago/HochZwei)

Sebastian Vettel (li.) und sein Renningenieur Guillaume Rocquelin mit sorgenvollen Mienen beim Australien-GP. (Quelle: imago/HochZwei)

Der Ausfall von Sebastian Vettel beim Großen Preis von Australien sorgt bei Red Bull weiterhin für Kopfzerbrechen. Auch drei Tage nach dem Auftakt-Rennen der Formel-1-Saison ist die Ursache immer noch unklar.

"Es sieht so aus, als hätte sich ein Zylinder verabschiedet, aus welchem Grund auch immer und wir müssen genau verstehen, was das ausgelöst hat - die Elektronik, die Software oder was auch immer", zitiert "Autosport.com" Teamchef Christian Horner.

Vettel kämpft das ganze Wochenende mit Problemen

Vettels "Suzie" machte nicht nur im Rennen Zicken. Im ersten freien Training stand der Bolide 50 Minuten in der Garage, der Weltmeister absolvierte nur zehn Runden. Beim Qualifying verpasste Vettel erstmals seit 27 Rennwochenenden den dritten Abschnitt und musste sich mit dem 13. Platz begnügen.

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Auch vor dem Rennen klagte der 26-Jährige bereits in den beiden Aufwärmrunden über Leistungsverlust. "Seit Samstagmorgen war es ein richtiger Kampf mit Sebs Antriebseinheit, ohne logischen Grund", sagte Horner.

Sorgen auch bei Ricciardos Boliden

Bei Daniel Ricciardo lief dagegen alles wie geschmiert - scheinbar. Denn nun berichtete Horner, dass auch der RB10 des Australiers große Sorgen bereitete. Denn beim Herausfahren aus der Box streikte der Turbo. "Wir mussten das Auto zurückholen und den Stromkreislauf neu starten, dann funktionierte er wieder", sagte Horner. "Es war ein Drama als wir auf die Strecke gingen, aber es hat sich von selbst erledigt und trat nicht wieder auf."

Nicht nur Red Bull hatte Probleme. Bei Lotus fielen beide Wagen aus. Grund war ein Defekt am neuen Energierückgewinnungssystem MGU-K. Das betraf nicht nur die Teams mit Renault-Motoren. Laut Informationen von "Auto Bild" gab es bei allen Ferrari-getriebenen Autos einen Ausfall der MGU-K bis zum ersten Boxenstopp. Ein von der FIA kontrolliertes Programm soll die Ursache gewesen sein.

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Red Bull akzeptiert Disqualifikation nicht

Auch die Debatte um die Disqualifikation Ricciardos ist ein technische. Beim Boliden des 24-Jährigen wurde ein zu hoher Benzindurchfluss gemessen. Erlaubt sind maximal 100 Kilogramm pro Stunde.

Red Bull akzeptiert die Disqualifikation nicht und legte Berufung ein. Das Team behauptet, der Sensor, der den Durchfluss misst, habe fehlerhafte Werte ausgespuckt. Wie die "SportBild" berichtet, musste der Rennstall den Sensor auf Anweisung der FIA mehrfach wechseln. "Wir haben der FIA mitgeteilt, dass wir ihren Sensoren nicht trauen", wird Horner zitiert. Deshalb verließ sich Red Bull auf ein eigenes Messgerät.

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Sensor-Firma weist Vorwürfe zurück

Gill Sensors, der Hersteller des offiziellen Messgerätes, wehrte sich gegen die Vorwürfe Red Bulls. "Nach dem Grand Prix von Australien erhielt Gill Sensors von der FIA positive Rückmeldungen über die Leistung des Durchfluss-Messgeräts. Dabei wurde bestätigt, dass das Messgerät in puncto Genauigkeit die Vorgaben der FIA erfüllt", so der Hersteller in einer offiziellen Mitteilung.

Außerdem sei nicht Gill Sensors für die Einstellung des Sensors zuständig: "Die Kalibrierung des Messgeräts wird von einer durch die FIA beauftragten Drittfirma durchgeführt."

Horner: "Unser Auto entsprach den Regeln"

Red Bull bleibt dennoch bei seiner Meinung. "Das Gerät, das die Durchflussmenge des Benzins misst, hat offensichtlich Schwankungen", sagte Motorsportberater Helmut Marko zu "ServusTV". "Das ist einfach keine exakte Messung, da muss sich etwas ändern."

Auch Horner beharrt darauf, dass der Durchlauf des Kraftstoffs korrekt war: "Wir sind sicher, dass unser Auto den Regeln entsprach. Hätten wir den Benzinfluss geändert, wären wir nicht mehr konkurrenzfähig gewesen."

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