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Lewis Hamilton gegen Nico Rosberg: Wahnsinns-Duell in eigener Liga

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Hart aber fair  

Hamilton gegen Rosberg: Wahnsinns-Duell in eigener Liga

07.04.2014, 06:52 Uhr | t-online.de, dpa

Lewis Hamilton gegen Nico Rosberg: Wahnsinns-Duell in eigener Liga. Nico Rosberg (li.) und Lewis Hamilton geben sich nach hartem Kampf auf der Strecke die Hand. (Quelle: Reuters)

Nico Rosberg (li.) und Lewis Hamilton geben sich nach hartem Kampf auf der Strecke die Hand. (Quelle: Reuters)

Lewis Hamilton hat die Formel-1-Erfolgsserie der konkurrenzlosen Silberpfeile fortgesetzt und sich in einem knüppelharten Stallduell mit Nico Rosberg den Sieg bei der Nachtpremiere von Bahrain gesichert. Nicht nur Titelverteidiger Sebastian Vettel, sondern die gesamte Konkurrenz war Welten entfernt. "Ganz vorne hatten wir nichts mitzureden. Die fahren in einer anderen Liga", sagte der Red-Bull-Star über die Silbernen.

Wie schon beim Auftakt in Australien mit dem Sieg von Rosberg und vor einer Woche in Malaysia bei Hamiltons erstem Saisonerfolg zementierte das Mercedes-Werksteam seine Vormachtstellung und zeigte dabei Rennsport vom Feinsten. Für Hamilton war es das erste Mal seit Mai/Juni 2010, dass der Ex-Weltmeister zwei Siege nacheinander bejubeln durfte. Rosberg verpasste zwar die Einstellung der fünf Karriereerfolge seines Vaters Keke, verteidigte aber die Führung in der WM-Gesamtwertung vor seinem Teamrivalen.

Rosberg: "Sagt ihm, dass das nicht in Ordnung war"

Hamilton und Rosberg sorgten in der Wüste von Beginn an für atemberaubende Manöver. Es begann, als die roten Ampeln ausgingen. Rosberg konnte die fünfte Pole Position nur wenige Sekunden verteidigen. Er zog nach innen, drängte seinen Mercedes-Rivalen Hamilton fairerweise aber nicht in die Mauer. Der nutzte das eiskalt, lag bei der Anfahrt auf die erste Kurve innen gleichauf. Danach führte der Engländer das Feld an und fuhr binnen weniger Runden einen Vorsprung von rund anderthalb Sekunden auf Rosberg raus.

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Der Deutsche aber ließ sich nicht abschütteln. In Runde 18 attackierte Rosberg Hamilton erneut und zog vorbei. Der Brite konterte direkt und nutzte die Innenseite einer Rechtskurve, um seinerseits die Führung mit einem knallharten Manöver zurückzuerobern. Rosberg wütete via Boxenfunk: "Sagt ihm, dass das nicht in Ordnung war." Und er versuchte es eine Runde später an derselben Stelle wieder, kam wieder vorbei und behielt diesmal zunächst den Spitzenplatz.

Unterschiedliche Strategien

Aber erneut nur für kurze Zeit. Mercedes holte den wieder führenden Hamilton als ersten an die Box, als Rosberg nach seinem Reifenwechsel wieder auf die Strecke kam, war der Rückstand auf den schnelleren Pneus deutlich angewachsen.

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Dann aber rückten alle wieder zusammen. Nach einem heftigen Überschlag von Esteban Gutierrez im Sauber, verursacht durch Pastor Maldonado im Lotus, kam das Safety Car raus. Hamilton und auch Rosberg wechselten noch einmal die Reifen, der Brite auf die etwas härteren, Rosberg auf die soften und damit eigentlich schnelleren.

Attacken, Attacken, Attacken

Zeit für den Kommandostand einzugreifen: "Hallo, hier ist Paddy. Wir haben noch zehn Runden. Bitte sorgt dafür, dass wir beide Autos ins Ziel bringen", funkte der Technische Direktor Paddy Lowe erst an Hamilton, dann an Rosberg. "Ok", antwortete der Deutsche.

Dennoch versuchte es Rosberg noch einmal, und wieder verteidigte Hamilton seine Führung bis ins Ziel nach 302,238 Kilometern zu seinem 24. Karrieresieg.

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Rosberg: "Aufregendstes Rennen meiner Karriere"

Trotz aller Härte auf der Strecke fielen sich die beiden Fahrer nach dem Rennen in die Arme. "Nico ist fantastisch gefahren, es war hart, ihn hinten zu halten. Es war ganz knapp, aber hat Riesenspaß gemacht", sagte Hamilton beim Interview auf dem Podest. Rosberg war ebenfalls euphorisiert: "Es gefällt mir nicht, als Zweiter hinter Lewis ins Ziel zu kommen. Aber es war das aufregendste Rennen meiner ganzen Karriere", sagte er. Auf dem Podium gaben sich die beiden freudestrahlend und fair die Hand.

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