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Lewis Hamilton legt sich mit seinem Renningenieur an

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Funk-Stress bei Mercedes  

Hamilton legt sich mit seinem Renningenieur an

12.05.2014, 13:27 Uhr | t-online.de

Lewis Hamilton legt sich mit seinem Renningenieur an. Lewis Hamilton - hier verfolgt von Teamkollege Nico Rosberg - fühlte sich bei seinem Sieg in Barcelona von seinem Renningenieur gar nicht gut aufgehoben. (Quelle: AP/dpa)

Lewis Hamilton - hier verfolgt von Teamkollege Nico Rosberg - fühlte sich bei seinem Sieg in Barcelona von seinem Renningenieur gar nicht gut aufgehoben. (Quelle: AP/dpa)

Bei Mercedes wird im WM-Kampf nicht nur gegen die Konkurrenz, sondern auch teamintern mit harten Bandagen gekämpft. Beim vierten Saisonsieg in Folge von Lewis Hamilton in Barcelona ging es hinter den Kulissen richtig zur Sache. Der Brite legte sich fast das gesamte Rennen über mit seinem Renningenieur an.

So beschwerte sich Hamilton zunächst über Funk bei Peter Bonnington: "Wo warst du in den vergangenen Runden?“ Doch damit nicht genug: Nach einem Reifenwechsel in Runde 43 giftete der WM-Führende: "Warum habt ihr mich reingeholt?“ Und als sein Teamrivale Nico Rosberg schließlich im Finale immer näher kam, zickte Hamilton: "Kein Feedback mehr bitte." Danach herrschte erst einmal Funkstille.

Legendär: "Let Michael pass for the Championship"

Mit seinen schnippischen Sprüchen über Funk befindet sich Hamilton in bester Gesellschaft. Fast schon Kult ist der Kommentar von Kimi Räikkönen in Abu Dhabi 2012. Als sein damaliger Lotus-Ingenieur den Finnen freundlich über die Abstände zur Konkurrenz informieren wollte, antwortete Räikkönen in einem harschen Ton. "Lass mich in Ruhe. Ich weiß, was ich tue."

Den legendärsten Funkspruch leistete sich aber einst der heutige FIA-Präsident Jean Todt, 2001 Teamchef von Michael Schumacher bei Ferrari. "Let Michael pass for the Championship", funkte er damals Schumis Teamkollege Rubens Barrichello beim Rennen in Spielberg (Österreich) ins Ohr - und sorgte damit für einen Skandal. Eine so eindeutige Teamorder hatte es bis dahin nicht gegeben. Barrichello gehorchte und machte Platz.

Wolff: "Zweikampf wird sich noch zuspitzen"

Bei Mercedes werden sich Hamilton und Rosberg so schnell nicht Platz machen. Beide liefern sich derzeit einen erbitterten Kampf um den WM-Titel. Wie angespannt die Situation bei den Silberpfeilen in Barcelona war, schilderte Konzernchef Dieter Zetsche: "Sie glauben gar nicht, was sich in der Box bei uns in den letzten Runden abgespielt hat“, sagte er der "Bild"-Zeitung. "Die Crews von Lewis und Nico sind sich beinahe an die Gurgel gegangen."

Später bei der Siegerehrung redeten Hamilton und Rosberg kein Wort miteinander, die sonst so herzlichen Umarmungen fielen unterkühlt aus. Aus Freunden sind bereits Rivalen geworden. "Man kann nicht erwarten, dass die beiden jetzt auf Kuschelkurs gehen, wenn sie wissen, dass sie das Werkzeug haben, um Weltmeister zu werden", sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff: "Deswegen gehe ich davon aus, dass die Intensität dieses Zweikampfs sich auch noch zuspitzen wird."

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