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Sebastian Vettel nur noch der bester Nebendarsteller

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"Außer Apfelschorle nichts drin"  

Vettel ist nur noch der beste Nebendarsteller

20.07.2014, 19:34 Uhr | sid, t-online.de

Sebastian Vettel nur noch der bester Nebendarsteller. Nummer eins - das war einmal: Sebastian Vettel fährt in Hockenheim stark, hat aber keine Chance. (Quelle: dpa)

Nummer eins - das war einmal: Sebastian Vettel fährt in Hockenheim stark, hat aber keine Chance. (Quelle: dpa)

Die riesigen Champagner-Flaschen sah Sebastian Vettel auch in Hockenheim nur aus der Ferne, und so langsam hat er die gesündere Alternative satt. "Es ist schon schade, dass außer Apfelschorle nichts drin war", stellte der Weltmeister ernüchternd fest.

Der vierte Platz beim Heimrennen hatte erneut gezeigt, was derzeit maximal möglich ist für den strauchelnden Titelverteidiger: Die Rolle des besten Nebendarstellers.

Alles richtig gemacht, aber...

Denn Vettels Leistung war durchaus stark. Der 27-Jährige zeigte eine konzentrierte Vorstellung und gewagte Überholmanöver, landete zudem erstmals in dieser Saison vor seinem jungen Teamkollegen Daniel Ricciardo, der am Ende Sechster wurde. Vettel habe "alles gemacht, was er konnte, das war fantastisch und toller Rennsport", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner.

Doch der Blick auf das Siegerpodest machte erneut überdeutlich, wo der kriselnde Weltmeister-Rennstall in diesem Jahr steht. WM-Spitzenreiter Nico Rosberg im Mercedes war bei seinem souveränen Start-Ziel-Sieg zu jedem Zeitpunkt außer Reichweite, das war so zu erwarten gewesen. Doch auch gegen dessen drittplatzierten Teamkollegen Lewis Hamilton war Vettel ohne Chance - obwohl der Engländer vom 20. Startplatz ins Rennen gegangen war.

Das Auto stößt an die Grenzen

Zudem zeigte der Finne Valtteri Bottas als Zweiter erneut, wie stark die von Mercedes angetriebenen Williams-Boliden in diesem Jahr sind. Anders als zuletzt hatte Vettel dabei auch kein Pech mit der Wahl seiner Boxenbesuche, die drei Stopps "waren für uns die richtige Strategie", sagte er.

Der Rückstand von gut 20 Sekunden auf das Podest spiegelte damit schonungslos die Leistungsfähigkeit des RB10 wieder, der auf den schnellen Passagen von Hockenheim erneut an seine Grenzen stieß. "Überholen ist für uns nicht einfach", sagte Vettel dazu, "wir wissen, dass wir auf der Geraden dafür noch ein bisschen zu langsam sind." Umso größer war daher die Freude über seine gelungenen Manöver vor den heimischen Fans.

Für die Ferraris noch gut genug

Wie schon im vergangenen Rennen in Silverstone lieferte sich Vettel ein packendes Duell mit seinem alten Rivalen Fernando Alonso, "irgendwie kommen wir uns öfter in die Quere in letzter Zeit", sagte er schmunzelnd. In Hockenheim nahm er es gar mit beiden Ferraris gleichzeitig auf. Mit Geschick, Entschlossenheit und ein wenig Glück setzte er sich gegen Alonso und dessen finnischen Teamkollegen Kimi Räikkönen durch.

"Das war richtig knapp, ging aber gut aus, und ich konnte beide Roten hinter mir halten", erklärte Vettel. An diesen kleinen Dingen wird der viermalige Weltmeister sich wohl auch in den kommenden Monaten erfreuen müssen, die großen Triumphe sind erst mal Rosberg und Mercedes vorbehalten. Für umjubelte Heimsiege sitzt Sebastian Vettel 2014 einfach im falschen Auto.

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