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SC Paderborn im Teamcheck: Aufsteiger will schwarze Serie der Underdogs stoppen

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SC Paderborn im Teamcheck  

Aufsteiger will schwarze Serie der Underdogs stoppen

04.08.2014, 05:56 Uhr | Michael Glang, t-online.de

SC Paderborn im Teamcheck: Aufsteiger will schwarze Serie der Underdogs stoppen. Uwe Hünemeier vom SC Paderborn (Quelle: imago/pmk)

Uwe Hünemeier ist Paderborns neuer Kapitän und soll für Stabilität sorgen. (Quelle: pmk/imago)

Endlich wieder Bundesliga-Fußball in Ostwestfalen. Doch dieses Mal ist es nicht Arminia Bielefeld, das in der deutschen Eliteklasse den FC Bayern München, Borussia Dortmund und andere Größen empfängt. Der SC Paderborn geht nach dem sensationellen Aufstieg aus der 2. Liga erstmals erstklassig auf Punktejagd. Nachdem in den letzten beiden Jahren mit der SpVgg Greuther Fürth und Eintracht Braunschweig die krassen Außenseiter als Letzter wieder absteigen mussten, will Paderborn diese Serie nun beenden.

Trainer André Breitenreiter bezeichnet sein Team im Interview mit t-online.de zwar als "krassesten Außenseiter der Bundesliga-Geschichte", kampflos ergeben werden sich die Paderborner aber keinesfalls. Der SC träumt vom Klassenerhalt. t-online.de stellt das Team vor und sagen, wie groß die Chancen auf ein zweites Jahr im Oberhaus sind.

1. Personelle Situation

Der Kaderwert des Aufsteigers wird auf rund 20 Millionen Euro geschätzt. Zum Vergleich: Alleine für Mario Götze vom FC Bayern wäre knapp das zweieinhalbfache fällig. Verstärkt hat sich der Klub fast ausschließlich offensiv. Mit Mittelfeldspieler Moritz Stoppelkamp von 1860 München hat der SC einen erfahrenen Mann geholt. Dazu kommen mit Angreifer Marvin Ducksch vom BVB und Lukas Rupp aus Gladbach als Spieler mit Perspektive. Auch Stefan Kutschke vom VfL Wolfsburg und Idir Ouali aus Dresden sind für die vorderen Reihen eingeplant.

Mit Markus Krösche hat der Kapitän seine Laufbahn beendet, sein Nachfolger wird Innenverteidiger Uwe Hünemeier. Ansonsten hat der Verein keinen nennenswerten Aderlass zu verzeichnen.

2. Stärken und Schwächen

63 Tore hat der SC vergangene Saison erzielt. Immerhin zehn mehr als der Meister aus Köln. Dem stehen 48 gefangene Treffer gegenüber. Das klingt viel, ist aber vor allem dem schludrigen ersten Saisondrittel geschuldet. Danach fanden die Paderborner die Balance, die letztlich zum Aufstieg führte.

Mit Mahir Saglik (15) und Alban Meha (12) trafen zwei Spieler zweistellig, auch auf ihre Qualitäten wird es ankommen. Zumindest Saglik hatte bei seinen Stationen in der Bundesliga aber bislang nur wenig Glück. Meha zog sich in der Vorbereitung einen Meniskuseinriss zu. Wie lange er ausfällt, ist noch offen. Sein Fehlen ist eine deutliche Schwächung.

3. Trainer

Breitenreiter hat gleich in seiner ersten Saison im Profizirkus seine Qualitäten unter Beweis gestellt. Völlig überraschend führte er den Underdog in Liga eins. So ruhen auch im Oberhaus die Hoffnungen auf dem 40-Jährigen. Breitenreiter will auch in der Bundesliga sein offensive Grundausrichtung beibehalten und sieht sein Team nicht chancenlos. "Es ist doch nicht ausgeschlossen, dass wir auch dort für Überraschungen sorgen, die am Ende zum Klassenerhalt reichen können", sagte er dem "kicker".

UMFRAGE
Gelingt dem SC Paderborn der Klassenerhalt?

4. Die Prognose

Bei aller Euphorie nach dem Coup mit dem Aufstieg: Der Klassenerhalt wäre ein faustdicke Überraschung. Der Mitaufsteiger vom 1. FC Köln scheint besser aufgestellt, dazu werden etablierte Teams wie der Hamburger SV oder Werder Bremen, die letztes Jahr lange gegen den Abstieg kämpfen mussten, stabiler sein.

Für die Ostwestfalen gilt es, möglichst lange den Anschluss zu halten. Womöglich wird die Konkurrenz zu stark sein, um mindestens zwei Klubs hinter sich zu lassen. Für den SC führt der Weg - zumindest auf den ersten Blick - wieder nach unten. Doch in Paderborn sollen nicht Fürth oder Braunschweig das Vorbild sein, sondern Augsburg. Der dortige FC ging 2011 ebenfalls scheinbar chancenlos in die Spielzeit und wurde am Ende 14. Diese Platzierung würden sie in Paderborn sicher auch gerne nehmen.

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