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Xabi Alonso ist bereits der Chef beim FC Bayern München

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Starkes Heimdebüt  

Xabi Alonso ist schon der Boss beim FC Bayern

14.09.2014, 13:08 Uhr | t-online.de

Xabi Alonso ist bereits der Chef beim FC Bayern München. Xabi Alonso hat im Spiel des FC Bayern alles im Griff. (Quelle: imago/Schiffmann)

Xabi Alonso hat im Spiel des FC Bayern alles im Griff. (Quelle: Schiffmann/imago)

Noch am Mittwoch konnte er kaum Geradeauslaufen, am 3. Bundesliga-Spieltag war er der Chef im Mittelfeld des FC Bayern München: Xabi Alonso. Nach nur zwei Einsätzen ist der spanische Neuzugang bei seinem neuen Klub angekommen und zieht die Strippen im Herzstück des Rekordmeisters. Beim 2:0 (1:0) gegen den VfB Stuttgart glänzte der ehemalige Profi von Real Madrid als omnipräsenter Spielgestalter mit tollem Auge - und war der Lichtblick beim FCB.

"Es war eine mühsame Partie. Wir haben das Spiel zwar beherrscht, aber es war ein Arbeitssieg", bilanzierte Alonso nach seinem Heimdebüt: "Wir brauchen noch etwas Zeit, aber wir verbessern uns." Doch während der Sieg seiner neuen Mannschaft eher glanzlos daherkam, zeigte der Zehn-Millionen-Euro-Einkauf, dass er mehr als ein routinierter Ersatz für Toni Kroos ist.

In seiner ersten Partie über 90 Minuten für die Bayern legte der 32-Jährige mit 11,8 Kilometern die beste Laufleistung seines Teams hin. Obendrein agierte Alonso vor 71.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena als spielbestimmender Dreh- und Angelpunkt des Doublesiegers, was auch seine weiteren Statistiken untermauern.

150 Ballkontakte, 140 Pässe

Bei Abpfiff hatte der Last-Minute-Transfer sensationelle 150 Ballkontakte auf seinem Konto. Mehr erreichten in der Liga-Geschichte nur drei Spieler: Neu-Madrilene Toni Kroos sowie die derzeit verletzten Teamkollegen Bastian Schweinsteiger und Thiago Alcántara. Letzterer hält mit 185 Ballkontakten in einer Bundesliga-Partie den Rekord in dieser Disziplin.

"Er kennt seinen Beruf auf dieser Position. Er hat das Auge für kurze und lange Pässe", lobte Trainer Pep Guardiola seinen Landsmann. Alonso war aber nicht nur oft am Ball, sondern auch erfolgreich. 89 Prozent seiner 140 Pässe fanden den Mitspieler, mit vielen langen Bällen dirigierte er den Spielaufbau der Bayern und mit seinen Standards sorgte er zusätzlich für Gefahr.

Standardchef und Anführer

Alonso übernahm zahlreiche ruhende Bälle. In der 27. Minute konnte die Stuttgarter Hintermannschaft einen seiner Freistöße nur vor die Füße von Mario Götze klären. Der Final-Held des deutschen WM-Triumphs ließ seinen Gegenspieler ins Leere laufen, schloss mit einem Flachschuss ins lange Ecke zum 1:0 ab und durfte sich eine Umarmung von Alonso abholen.

In seinem zweiten Auftritt im Bayern-Dress fiel der Welt- und zweifache Europameister auch verbal als Anführer auf. Zum i-Tüpfelchen auf seine starke Leistung fehlten nur Zentimeter: In der 72. Minute landete ein abgefälschter Schuss von ihm an der Latte des VfB-Gehäuses.

Guardiola: Müssen Alonso helfen, sonst ist er tot

Den Deckel auf den Sieg machte dann kurz vor Schluss der eingewechselte Rückkehrer Franck Ribéry. Geburtstagskind Thomas Müller sagte anschließend: "Es war kein Schützenfest, aber ein souveräner Sieg von uns." In ernste Gefahr gerieten die Bayern zwar nicht. Torwart Manuel Neuer bekam im gesamten Spiel keinen einzigen Torschuss auf seinen Kasten. Doch noch ist beim FC Bayern nicht alles Gold, was glänzt.

Wenige Tage vor dem ersten Härtetest in der Champions League gegen Manchester City (Mittwoch, ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker) hat Guardiola alle Hände voll zu tun. Ob der Coach beim Auftakt der Königsklasse auf Holger Badstuber zurückgreifen kann, ist nach dessen Blessur fraglich. Und Alonso allein wird es auf Dauer nicht richten können. "Wir müssen uns um ihn kümmern, ihm helfen", sagte Guardiola: "Wenn er alles machen muss, ist er tot."

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